Studien & Reports

Ass. Prof. Dr. Markus Weinmann von der Universität Liechtenstein
Foto: Universität Liechtenstein

Einem internationalen Forscherteam, dem auch Ass. Prof. Dr. Markus Weinmann von der Universität Liechtenstein angehört, ist es gelungen, anhand von Computermaus-Bewegungen die emotionale Verfassung des Benutzers zu erkennen. 

Von 2015 bis 2020 steigt der mobile Datenverkehr in Westeuropa um das Sechsfache. Damit wächst er doppelt so schnell als der Verkehr über feste IP-Leitungen. In diesem Zeitraum erhöht sich der Anteil des Video-Traffics am mobilen Datenaufkommen von 57 auf 76 Prozent. Der Datentransfer über 4G wächst sogar um das 11-Fache und wird 2020 für 89 Prozent des gesamten Mobilverkehrs verantwortlich sein, im Vergleich zu 53 Prozent Ende 2015. 

Die aktuelle Risk-Value-Studie von NTT Com Security, Teil der NTT Group und Spezialist für Informationssicherheit und Risikomanagement, hat ergeben, dass zwei Drittel aller befragten Entscheidungsträger eine Verletzung der Datensicherheit in ihrem Unternehmen erwarten. Die Kosten für die Behebung der Schäden beziffern sie im Schnitt auf über 800'000 Euro.

Cyber-Attacken werden immer häufiger und bereiten Unternehmen Sorge. Kriminelle und Saboteure entwickeln stetig bessere Infrastrukturen und bessere Werkzeuge, um sie gegen Unternehmen einsetzen zu können. Zusätzlich beginnen Länder und Regierungen damit, ihre Möglichkeiten für Cyber-Attacken auf Unternehmen zu fokussieren, um Informationen zu sammeln. Diese Überlegungen werfen ein Licht auf die Wichtigkeit von Cyber-Attacken als echte Risiken für Unternehmen. 

Die Digitalisierung kommt langsam bei den mittelständischen Unternehmen an: Bei fast jedem zweiten Unternehmen (45 Prozent) spielen digitale Technologien für das eigene Geschäftsmodell inzwischen eine mittelgrosse bis sehr grosse Rolle. Für die restlichen der befragten Unternehmen mit einer Anzahl Mitarbeitender zwischen 30 und 2000 spielen die digitalen Technologien kaum oder überhaupt keine Rolle. 

Swico-Geschäftsführer Jean-Marc Hensch
Foto: Swico

Trotz Aufhebung des Euro-Mindestkurses ist der Schweizer ICT-Markt 2015 gewachsen, wenn auch mit einem Plus von 1.7 Prozent moderat. Ein Zeichen, dass die Digitalisierung weiter voranschreitet. Aufatmen kann die Branche aber dennoch nicht: Die zunehmende Regulierungsdichte sowie die Abschottungstendenzen des Landes lassen die Stolpersteine für erfolgreiche ICT-Unternehmen immer grösser werden, wie der Branchenverband Swico in einer Mitteilung schreibt. Swico intensiviert deshalb 2016 die Aktivitäten auf politischer Ebene. 

Die digitale Wirtschaft von morgen wird gekennzeichnet sein von fünf Trends: einer stärkeren Automation, digitalen Plattformen, vorhersehbarer Disruption, „Liquid Workforce“ und digitalem Vertrauen. Das sagt das Beratungsunternehmen Accenture in der Technology Vision 2016 voraus. Im Mittelpunkt all dieser Trends steht dabei der Mensch. Der Report, den Accenture jährlich veröffentlicht, basiert auf Gesprächen mit Führungskräften aus Konzernen und Start-Ups sowie mit Wissenschaftlern. 

Nur 45 Prozent der Unternehmen weltweit vertrauen auf ihre Sicherheitsmassnahmen. Ihre Sorgen wachsen aufgrund der immer intelligenteren, aggressiveren und länger andauernden Angriffe. Dies zeigt der Cisco Annual Security Report 2016.

Wenn es um die künftige Wettbewerbsfähigkeit ihrer Unternehmen geht, messen IT- und Business-Entscheider der Digitalisierung und der Nutzung von Hybrid Clouds herausragende Bedeutung bei. Das geht aus einer weltweiten Umfrage hervor, die IDG Research Services im Auftrag von EMC durchgeführt hat. 

Daten sind das Gold des Digitalen Zeitalters. Sie helfen Unternehmen nicht nur ihre Ziele schneller zu erreichen und die Wettbewerbsposition zu stärken, sie ermöglichen es auch, die Kunden besser zu verstehen und Produkte und Services gezielter und schneller an den Markt anzupassen. Im Gegensatz zu Gold ist der Rohstoff Daten aber keineswegs endlich. Ganz im Gegenteil: Etwa alle 18 Monate verdoppeln sich die Terabytes an strukturierten und unstrukturierten digitalen Informationen. 

Eine Kaspersky-Studie zeigt: etwa drei Viertel (73 Prozent) der befragten Unternehmen waren im Untersuchungszeitraum von einem internen Cybersicherheitsvorfall betroffen. Gehen vertrauliche Daten verloren, sind in 42 Prozent der Fälle Mitarbeiter dafür verantwortlich. Der durchschnittliche Schaden für KMU beträgt bis zu 80.000 US-Dollar. 

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