Weltweit über dem Durchschnitt: KI-Nutzung in der Schweiz

Bild: 123rf/Fractal Verlag

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Laut Microsoft nutzen bereits über 80 Prozent der Schweizer Wissensarbeiter Generative KI im Rahmen ihrer Arbeit. Vom Potenzial sind auch die Führungskräfte überzeugt.

Der jährliche Work Trend Index von Microsoft zeigt, dass Schweizer Wissensarbeiter generative KI nutzen und in ihre Arbeit integrieren. Schweizer Manager geben bei der Einstellung neuer Talente KI-Kenntnissen Vorrang vor Erfahrung. Mehr als die Hälfte der Befragten ist jedoch besorgt, dass die Führungsspitze ihres Unternehmens keine klare Strategie oder Vision für die Integration von KI hat. Mit dem Work Trend Index führt Microsoft eine Umfrage durch. Darin geht es um die Trends, die die Arbeit verändern. Die Umfrage ist für Mitarbeitende und Führungskräfte. Für die Studie hat Microsoft zum ersten Mal mit LinkedIn zusammengearbeitet. Der Report zeigt, wie künstliche Intelligenz die Arbeit und den Arbeitsmarkt verändert. Microsoft und LinkedIn haben dazu 31.000 Personen aus 31 Ländern befragt, darunter 1.000 in der Schweiz. Auf Basis dieser Daten wurden Arbeitsmarkt- und Recruiting-Trends auf LinkedIn ermittelt. Zusätzlich wurden Billionen von Microsoft 365-Produktivitätssignalen analysiert sowie Umfragen mit Fortune 500-Unternehmen durchgeführt. Die Ergebnisse für die Schweiz zeigen, dass generative KI bereits stark im Arbeitsalltag genutzt wird: 82 % der Schweizer Wissensarbeiter nutzen KI regelmässig bei der Arbeit. Diese Quote liegt deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von 75 %. Obwohl 70 % der Schweizer Manager der Meinung sind, dass KI eine entscheidende Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Unternehmen spielt, sind sich 51 % der Befragten nicht sicher, ob die Führungsspitze ihrer Unternehmen bereits Pläne oder Visionen für die Implementierung von KI-Technologien hat.

Catrin Hinkel

«In weniger als zwei Jahren ist generative KI zu einem unverzichtbaren Werkzeug am Arbeitsplatz geworden. Der Einsatz von KI bedeutet weit mehr als nur technologischen Wandel. Vielmehr ist er Treiber einer neuen Ära von Innovation und Wachstum in der Arbeitswelt», sagt Catrin Hinkel, CEO von Microsoft Schweiz.

Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Report:

  • 82 % der Schweizer Wissensarbeiter nutzen generative KI bei der Arbeit und liegen damit deutlich über dem weltweiten Durchschnitt von 75 %.
  • Während 70 % der Schweizer Manager überzeugt sind, dass ihr Unternehmen KI einsetzen muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben, sind 51 % der Befragten jedoch unsicher, ob die Führungsspitze ihres Unternehmens über Pläne oder Visionen zur Implementierung von KI verfügen.
  • Zudem geben 74 % der Schweizer Führungskräfte an, dass sie Kandidaten mit KI-Kenntnissen gegenüber anderweitig höher qualifizierten Bewerbern bevorzugen und 70 % von Ihnen halten KI-Fähigkeiten sogar für eine unverzichtbare Priorität.
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