Unternehmen zukunftssicher machen

Bild: 123rf/Fractal

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Laut der neuen Lenovo-Studie "Future of Work and Digital Transformation" erwartet die überwiegende Mehrheit der Unternehmen, dass sie mindestens die Hälfte der Zeit remote arbeiten werden, während 60 Prozent der Mitarbeitenden dem nicht nur zustimmen, sondern es auch gerne tun würden. Diese neuen Erkenntnisse sind Teil einer globalen Umfrage unter mehr als 8‘000 Mitarbeitenden und IT-Entscheidern in 14 Märkten.

Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehört, dass die Arbeitnehmer ihren neuen Remote-Arbeitsalltag gut gemeistert haben. Die meisten Mitarbeitenden (83 Prozent) wünschen sich nach COVID ein hybrides Arbeitsmodell, dem Unternehmen gerne nachkommen, weil sie wissen, dass es das Engagement der Mitarbeitenden fördert und neue Talente anzieht. Die Lenovo-Studie zeigt, dass sich die meisten Arbeitnehmer bemerkenswert gut an den Fernarbeitsalltag angepasst haben - 70 Prozent sagen, dass sie durch die Flexibilität insgesamt zufriedener mit ihrem Job sind. Etwa 60 Prozent der befragten Mitarbeitenden bevorzugen nun mindestens die Hälfte der Zeit Remote-Arbeit, während mehr als ein Drittel die meiste oder ganze Zeit derart ortsunabhängig arbeiten möchte. Dieses Gefühl verstärkt sich bei Arbeitnehmern in grösseren Unternehmen, wobei etwa zwei Drittel der Befragten in grossen Unternehmen es vorziehen, mindestens die Hälfte der Zeit remote zu arbeiten. Besonders in grossen Unternehmen ist es nicht ungewöhnlich, mit Teams über Kontinente und Zeitzonen hinweg zu arbeiten, wodurch der physische Standort eines Büros für eine effektive Zusammenarbeit weniger relevant wird. Dennoch nennen die Mitarbeitenden eine Reihe von Herausforderungen. Dazu gehören vor allem langsame oder instabile Internetverbindungen zu Hause. Darüber hinaus berichtet etwa die Hälfte der Mitarbeitenden in mittelgrossen Unternehmen (50 Prozent) und kleinen oder sehr kleinen Unternehmen (42 Prozent) von Verzögerungen oder Herausforderungen, wenn es darum geht, bei Bedarf irgendeine Art von IT-Support zu erhalten.

Keine digitale Transformation ohne digitale Sicherheit

Mit der zunehmenden Nutzung von Cloud- und Collaboration-Tools mit Fernzugriff - bei denen sogar Smart-Home-Geräte das Risiko für Unternehmensdaten erhöhen können, wenn sich Mitarbeitende von zu Hause aus anmelden - ist die Datensicherheit verständlicherweise in den Vordergrund der IT-Überlegungen gerückt und hat nun oberste Priorität bei der digitalen Transformation. Diese Bedenken belasten die Ressourcen der IT-Abteilung zunehmend. IT-Entscheider fühlen sich eher auf eine weitere Pandemie vorbereitet als auf Datenbedrohungen. Datensicherheit und Compliance verschlingen inzwischen die meiste Zeit und das meiste Geld der IT-Abteilung, während die Mehrheit der grossen und mittelständischen Unternehmen bereits einen IT-Sicherheitsservice abonniert hat. Unternehmen jeder Grösse müssen sich mit der Frage auseinandersetzen, wie sie sich durch die Integration von Sicherheitsservices am besten absichern können und sich zu einem agileren, geschäftsorientierten Sicherheitsansatz verpflichten, der sich auch auf die Cloud und Daten konzentriert. Trotz dieser wachsenden Bedenken geben fast alle Unternehmen an, dass sie über irgendeine Art von Kontinuitätsplan verfügen, wie z. B. Cloud-basierte Datensicherung (45 Prozent), physische Datensicherung (39 Prozent) und Datensicherheitstraining (39 Prozent). Mit dem Aufkommen der Abonnement-Kultur bekundeten die Befragten unter IT-Entscheidern - vor allem aus mittleren und grossen Unternehmen - auch ein wachsendes Interesse an DaaS-Lösungen, mit denen die Hardware auf dem neuesten Stand gehalten, der Technologiebedarf im Laufe der Zeit skaliert und sogar Zeit und Ressourcen für strategischere Projekte freigesetzt werden können. Während ein Zehntel der Unternehmen derzeit einen DaaS-ähnlichen Service abonniert hat, zeigen fast zwei Drittel (63 Prozent) ein grösseres Interesse - ein Hinweis darauf, dass der "Everything-als-Service"-Trend (EaaS) zunehmend aus dem Consumer- in den kommerziellen Bereich übergeht. Es ist zu erwarten, dass sich das EaaS-Modell ausweitet und IT-Implementierungen zu schlüsselfertigen Lösungen beschleunigt - und damit den Zeitrahmen von Monaten auf Tage verkürzt.

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