Schweizer Softwarefirmen suchen Balance

Bild: AdobeStock/Swico

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Die aktuellen Ergebnisse des Swiss Software Industry Survey (SSIS) der Universität Bern zeigen: Die Schweizer Softwarebranche sucht das Gleichgewicht zwischen Eigenverantwortung und Struktur.

Der aktuelle Swiss Software Industry Survey (SSIS) des Instituts für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern in Zusammenarbeit mit Swico zeigt: Schweizer Softwareunternehmen setzen zunehmend auf Eigeninitiative und flache Hierarchien. Mitarbeitende erhalten mehr Freiraum, um Projekte selbstständig voranzutreiben und Innovation zu fördern. Doch ohne klare Prozesse geht es nicht. Rollen, Verantwortlichkeiten und Abläufe bleiben notwendig, damit Qualität, Sicherheit und Verlässlichkeit gewährleistet sind. Alain Gut, Leiter IG Software, Services & Consulting bei Swico, beobachtet eine Verschiebung in der Führungsrolle: "Viele Unternehmen sehen ihre Aufgabe heute darin, Individuen zu stärken und Vertrauen zu fördern. Gleichzeitig wird deutlich, dass Teams klare Strukturen brauchen, um ihre Selbstorganisation wirksam umzusetzen. Daraus ergibt sich ein stärkerer Fokus auf das Middle Management. Nicht als Rückkehr zu alten Modellen, sondern als Ergänzung zu mehr Eigenverantwortung." Mit dem wachsenden Einsatz von künstlicher Intelligenz steigt auch der Bedarf nach klaren Leitlinien im Umgang mit Daten und Entscheidungen. Die Studie zeigt, dass Erfolg dann entsteht, wenn Freiheit und Struktur sich nicht ausschliessen, sondern gezielt ergänzen. (aso)

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