Schweizer KMU kaum geschützt

Bild: 123rf/it business

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Eine Cisco-Studie zeigt: Nur 1 Prozent der Schweizer KMU ist optimal vor Cyberangriffen geschützt. Viele halten sich dennoch für ausreichend abgesichert. 

Der Cybersecurity Readiness Index 2025 zeigt ein klares Bild. Schweizer KMU sind deutlich schlechter geschützt, als sie selbst annehmen. Nur 1 Prozent erreicht den höchsten Schutzstatus, obwohl die Bedrohung durch Phishing, Ransomware und KI-basierte Angriffe weiter zunimmt. Den meisten KMU fehlen Zeit, Fachwissen und Ressourcen. 80 Prozent kämpfen mit einem gravierenden Mangel an IT-Security-Fachkräften. Gleichzeitig setzen viele Unternehmen eine Vielzahl unterschiedlicher Sicherheitslösungen ein, was die Abwehr erschwert und Angriffsflächen vergrössert. 36 Prozent der befragten KMU waren bereits Ziel von Cyberangriffen. Trotzdem planen nur 28 Prozent in den nächsten ein bis zwei Jahren eine umfassende Modernisierung ihrer Sicherheitsarchitektur. Bei grösseren Unternehmen liegt dieser Anteil deutlich höher. Auffällig ist die Fehleinschätzung vieler KMU. 96 Prozent halten ihre aktuelle Infrastruktur für ausreichend. Cisco Schweiz sieht darin ein ernstes Risiko. Christopher Tighe warnt, wer jetzt nicht nachrüstet, riskiere Ausfälle, Vertrauensverlust und im Extremfall existenzielle Schäden. Die Studie basiert auf weltweit 8000 Befragten, davon 203 in der Schweiz. In der lokalen Auswertung wurden KMU mit weniger als 250 Mitarbeitenden und grössere Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden verglichen. (aso)

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