Schweizer IT-Entscheider setzen auf Flexibilität und Agilität

71 Prozent der befragten Schweizer CIOs und IT-Entscheider sind unsicher, wie die Zukunft der Arbeit und Produktivität aussieht.
Bild: The Coach Space/Pexels

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Laut Ciscos jüngster Studie «Accelerating Digital Agility Research» streben CIOs und IT-Entscheider auch in der Schweiz nach einer Optimierung ihrer Budgets und möchten nach einem schwierigen Pandemiejahr die Weichen für Innovationen stellen. Noch ist die Mehrheit der Schweizer Befragten unsicher, wie die Zukunft der Arbeit in ihren Unternehmen aussehen wird.

CIOs und IT-Entscheider rund um den Globus wurden im letzten Jahr durch die Pandemie herausgefordert, die Digitalisierung voranzutreiben und die Cloud-Fähigkeiten ihrer Organisationen zu erweitern. Gleichzeitig müssen sie diese vor zunehmenden Sicherheitsgefahren schützen. Die neue Cisco Studie «Accelerating Digital Agility Research» zeigt die Prioritäten von 23’000 CIOs und IT-Entscheidern für 2021 und darüber hinaus in 34 Ländern weltweit auf, darunter 503 Befragte in der Schweiz. «Die Studienergebnissen zeigen, dass die CIOs und IT-Entscheider in der Schweiz mehr als noch im Ausland unsicher sind, wie Unternehmen den Arbeitsplatz der Zukunft gestalten werden», interpretiert Christopher Tighe, Geschäftsführer von Cisco Schweiz die Resultate der neuen Studie. «Gleichzeitig akzentuiert sich der Trend zu Multicloud-Umgebungen und Software as a Service, wobei für die Mehrheit der IT-Verantwortlichen die Wahlfreiheit erhalten bleiben soll: Sie möchten Services über traditionelle und moderne Umgebungen hinweg konsumieren können – für die grösstmögliche Agilität in diesen Zeiten.» Die Schweizer Schlüsselergebnisse der Studie:

Die Zukunft der Arbeit und der Produktivität

71 Prozent der Befragten sind unsicher, wie Arbeitsplätze 2021 gestaltet sein werden und was dies für ihr Tagesgeschäft bedeutet. Sie sind sich aber sicher, dass Produktivität neu definiert wird (74%). Klare Mehrheiten sind für die Sicherung der Arbeitsplätze und für digitale Zusammenarbeit erkennbar: Fast 90 Prozent der Befragten wollen eine optimale Sicherheit über alle Netzwerke, Geräte, Clouds und Anwendungen bis ins Home Office erreichen. Nahtlose Nutzererlebnisse für digitale Kollaboration sind ihnen wichtig, jedoch ohne eine einheitliche Governance zu vernachlässigen.

Technologieinvestments

Die Befragten in der Schweiz setzen ihre Prioriäten bei zusätzlichen Technologieinvestments 2021 – 2022 auf Netzwerk-Sicherheit (55%), Multicloud-Infrastrukturen (53%) und Collaboration-Technologien (49%). Danach folgen Cloud-Applikationen (40%) und SASE-Lösungen mit 34%. SD-WAN (28%) und Next-Generation-Networks (5G, Wi-Fi6) sind mit 21% sind weniger hoch priorisiert als allgemeine Investitionen ins Corporate Network (29%).

Beste Endnutzer-Erfahrungen

Digitale Erfahrungen sollen begeistern – davon sind 71% der befragten Schweizer CIOs und IT-Entscheider überzeugt. Entsprechend sind ihnen konsistente Nutzererfahrungen hinsichtlich Performance von Applikationen und Infrastrukturen wichtig (89%). Fast ebenso viele der Befragten finden dabei ein einfaches Management, tiefere Netzwerkkosten und -latenz sowie ein rasches Inbetriebnehmen von Anwendungen wichtig. Im Vordergrund steht für sie ebenfalls die Sicherheit von der Anwendungs- bis zur Infrastrukturebene, um Compliance-Vorgaben einzuhalten – allerdings ohne Geschwindigkeitsverluste für das Business.

Business Insights nutzen

75% der Befragten in der Schweiz möchten tiefere Einsichten ins Business für Automation nutzen, um Mitarbeitende zu entlasten, damit sie sich auf komplexere Aufgaben fokussieren können. Ebensoviele Entscheider sehen, dass Insights immer wichtiger für nahtlose Nutzererfahrungen werden.

SASE (Secure Access Service Edge) Lösungen

73 Prozent der Schweizer IT-Entscheider haben bereits SASE-Lösungen etabliert, weil sie in Cloud-Applikationen investieren, die entsprechend gesichert sein müssen (60%) und weil die Mitarbeitenden auch weiterhin verteilt arbeiten werden (50%).

Hybrid-Cloud-Adoption

Agilität und Business-Resilienz sind laut der Studie auch in der Schweiz zentrale Motive für die Cloud. 86% der Befragten sehen es als wichtig an, verschiedene Umgebungen zur freien Wahl bereitzustellen. 82% möchten ein konsistentes Betriebsmodell über alle Nutzungsformen realisieren und 84% ihre Kosten mit Hilfe der Cloud und ihren flexiblen Modellen besser managen.

Investitionen in Mitarbeitende

In einer «All-Digital-World» wird es nach Ansicht von 85% der Befragten wichtig, neue Talente anzuziehen und bestehende zu halten. 49% investieren in den nächsten zwölf Monaten ins Upskilling ihrer Mitarbeitenden und entwickeln neue Talente auf neuen Gebieten. Sie investieren zudem in Prozesse mit Automation (48%), Outsourcing (Managed Services, 42%) und sie vereinfachen ihre IT-Organisation (47%).

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