Microsoft bleibt Köder Nummer eins

Bild: Pixabay

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Check Point hat die Phishing-Mails analysiert, die im zweiten Quartal 2021 im Umlauf waren. Die von Cyberkriminellen dabei am häufigsten genutzte Marke war Microsoft – gefolgt von weiteren Tech-Konzernen und Speditionsfirmen.

Cyberkriminelle nutzen oftmals den Deckmantel grosser Marken- oder Unternehmensnamen, um die eigenen Machenschaften zu verschleiern und ihre Opfer in die Falle zu locken.Auch im zweiten Quartal 2021 bleibt dabei Tech-Gigant Microsoft die Marke, die mit 45 Prozent von den Kriminellen am häufigsten imitiert wird. Die Spitzenplätze werden komplettiert durch den Paketdienst DHL mit 26 Prozent und den Versand-Riesen Amazon mit 11 Prozent.

Die komplette Top 10:

  1. Microsoft (bezogen auf 45 % aller Marken-Phishing-Versuche weltweit)
  2. DHL (26 %)
  3. Amazon (11 %)
  4. Bestbuy (4 %)
  5. Google (3 %)
  6. LinkedIn (3 %)
  7. Dropbox (1 %)
  8. Chase (1 %)
  9. Apple (1 %)
  10. Paypal (0.5 %)

Bei einem Brand-Phishing-Angriff versuchen die Akteure, die offizielle Website einer bekannten Marke zu imitieren, indem sie einen ähnlichen Domain-Namen oder eine entsprechende URL und ein ähnliches Webseitendesign wie die echte Website verwenden. Der Link zur gefälschten Website kann per E-Mail oder Textnachricht an die Zielpersonen gesendet werden, ein Benutzer kann während des Surfens im Internet umgeleitet werden, oder der Angriff kann von einer betrügerischen mobilen Anwendung ausgelöst werden. Die gefälschte Website enthält oft ein Formular, das dazu dient, die Anmelde-, Zahlungsdaten oder andere persönliche Informationen der Benutzer zu stehlen. Leider ist das menschliche Element oft nicht in der Lage, falsch geschriebene Domains oder verdächtige Texte und E-Mails zu erkennen, und so geben sich Cyberkriminelle und ihre Machenschaften weiterhin als vertrauenswürdige Marken aus, um Menschen dazu zu bringen, ihre persönlichen Daten preiszugeben. Im 2. Quartal konnten wir ausserdem einen weltweiten Anstieg von Ransomware-Angriffen beobachten, die häufig zunächst über Phishing-E-Mails mit bösartigen Anhängen verbreitet werden. Wie immer empfehlen wir Nutzern, bei der Preisgabe ihrer Daten vorsichtig zu sein und zweimal nachzudenken, bevor sie E-Mail-Anhänge oder Links öffnen, insbesondere E-Mails, die vorgeben, von Unternehmen wie Amazon, Microsoft oder DHL zu stammen, da diese am ehesten nachgeahmt werden.“

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