Laut einer Kaspersky-Studie will jedes dritte Schweizer KMU externe Unterstützung, um Cyberangriffe besser abzuwehren und langfristig sicherer zu werden.
Viele kleine und mittlere Unternehmen in der Schweiz fühlen sich bei der IT-Sicherheit überfordert. Eine aktuelle Kaspersky-Studie zeigt: 32 Prozent wünschen sich einen externen Partner, der beim Aufbau einer nachhaltigen Sicherheitsstrategie hilft. Fast die Hälfte der KMU überlässt den Schutz noch internen IT-Teams, die meist keine spezialisierte Ausbildung haben. Nur drei Prozent haben die Verantwortung bisher ausgelagert. Gleichzeitig fehlen in jedem fünften Unternehmen qualifizierte Fachkräfte, um Sicherheitslösungen richtig zu betreiben. „Unsere Studie zeigt: Trotz des wachsenden Drucks durch Cyberbedrohungen schöpfen viele KMU die Chancen strategischer Partnerschaften noch nicht voll aus“, sagt Sören Kohls, Head of Channel DACH bei Kaspersky. Gefragt sind Partner, die Systeme zuverlässig schützen, Schulungen anbieten und im Ernstfall erreichbar sind. Viele Unternehmen wollen jemanden, der ihr Umfeld versteht und ihnen langfristig zur Seite steht. Kaspersky sieht darin eine Chance für Managed Service Provider, sich vom Techniklieferanten zum strategischen Sicherheitspartner zu entwickeln. (aso)