Nur 35 Prozent der Firmen in Europa, Nahost und Afrika sind mit ihrem Cloudanbieter zufrieden. KI treibt die Kosten, oft fehlt eine klare Strategie.
Laut einer Umfrage von Akamai Technologies rechnen 67 Prozent der Unternehmen in Europa, Nahost und Afrika mit steigenden Cloudkosten im nächsten Jahr. Hauptgrund ist der zunehmende Einsatz von künstlicher Intelligenz. Zufrieden mit ihrem aktuellen Cloudanbieter sind nur 35 Prozent. Trotz wachsender KI-Investitionen fehlt vielen Unternehmen eine klare Strategie. 82 Prozent haben keine Methode, den Return on Investment ihrer KI-Projekte zu erfassen. Nur elf Prozent der Befragten geben an, dass ihre KI-Initiativen eigenständig wirtschaftlich tragfähig sind. Ari Weil, Vice President Product Marketing bei Akamai, erklärt: „Die steigenden Cloudkosten zwingen viele Unternehmen zu Einsparungen. 68 Prozent reduzieren ihre Budgets, etwa für neue KI-Projekte, Cybersicherheit oder IT-Personal.“ Auch geopolitische Risiken und regulatorische Vorgaben beeinflussen die Entscheidungen. Zwei Drittel der Unternehmen suchen gezielt Cloudanbieter mit Funktionen zur Datensouveränität. Der EU AI Act spielt ebenfalls eine Rolle: 57 Prozent priorisieren Anbieter mit Fokus auf Governance, Compliance oder Standort in der EU. (aso)