Unternehmen treiben KI voran, stossen beim produktiven Einsatz aber häufig an ein altes Problem: ihre Daten.
Künstliche Intelligenz ist in Unternehmen breit angekommen. Die aktuelle D&B AI Momentum Survey von Dun & Bradstreet zeigt, dass 97 Prozent der befragten Organisationen von laufenden KI-Initiativen berichten. Gleichzeitig geben nur 5 Prozent an, dass ihre Datenbasis ausreichend auf den Einsatz von KI vorbereitet ist. Für die quartalsweise durchgeführte Studie wurden laut Dun & Bradstreet 10'000 Unternehmen in 32 Ländern im ersten und zweiten Quartal 2026 befragt. 60 Prozent der Organisationen wollen ihre Investitionen in den kommenden zwölf Monaten weiter erhöhen. 69 Prozent berichten bereits von ersten messbaren Erträgen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Qualität und Verfügbarkeit von Unternehmensdaten eine zentrale Herausforderung für den produktiven Einsatz von KI bleiben. Gemeint sind strukturierte und konsistente Informationen zu Kunden, Lieferanten oder Geschäftspartnern, die systemübergreifend genutzt werden können. «Die grosse Mehrheit der Unternehmen erzielt bereits erste Erträge aus KI – das ist ein wichtiger Meilenstein», sagt Cayetano Gea-Carrasco, Chief Strategy Officer bei Dun & Bradstreet. Unklar bleibt, wie viele Schweizer Unternehmen befragt wurden und wie sich die Stichprobe zusammensetzt. Die Übertragbarkeit auf den Schweizer Markt lässt sich damit nur begrenzt beurteilen. Dun & Bradstreet ist selbst im Bereich Unternehmensdaten und Geschäftsidentitäten aktiv. (lfa)