Global Connectivity Index 2020 – Schweiz weiterhin in Top-Position

19. Februar 2021 Studien & Reports
Global Connectivity Index 2020 – Schweiz weiterhin in Top-Position Bild: Pixabay

    Die Schweiz teilt sich im Global Connectivity Index (GCI) 2020 von Huawei neu den zweiten Platz mit Singapur. Damit macht die Schweiz den Punkt wett, der letztes Jahr noch für die zweitbeste Punktzahl im Ranking fehlte. Ansonsten verändert sich unter den Top 3 nichts: Die Rangliste wird weiterhin von den USA angeführt.

    Dass sich die Schweiz seit Beginn der GCI-Studie 2015 Jahr für Jahr auf Platz drei befindet (2020 mit gleicher Punktzahl wie Singapur auf Platz 2) bedeutet nicht, dass sich die Schweiz nicht weiterentwickelt. Für ihr Top-Platzierung brauchte sie 2020 deutlich mehr Punkte als vor fünf Jahren. In Bereichen wie ICT-Investment, Cloud-Investment, ICT-Gesetze aber auch IoT-Analytics oder ICT-Geschäftsmodellen ist die Schweiz herausragend.

    Die Connectivity-Punktzahl wuchs in den letzten Jahren besonders in den Bereichen Cloud und IoT. Jedoch verzeichnen andere Länder ähnliche und zum Teil sogar grössere Fortschritte. Dies führte dazu, dass Länder, die sich in der Anfangsphase vom Ausbau ihrer ICT-Infrastruktur befinden, den Abstand zu den führenden Volkswirtschaften verringerten. Länder mit besonders deutlichen Entwicklungsfortschritten waren Kasachstan, Thailand und Saudi-Arabien.

    Was Frontrunner (die Top 20) an die Spitze treibt und dort hält, ist die Priorisierung des ICT-Sektors bei der Bestimmung des Länderbudgets. Während Starters (ab Platz 58) ihre IT-Budgets im Vergleich zum Vorjahr um 4.9 Prozent kürzen, schützen Frontrunner das IT-Budget stärker, was sich in einer durchschnittlichen Budgetabnahme von nur 1.4 Prozent niederschlägt. Dementsprechend können Frontrunner ihre Prioritäten wie Investitionen in 4G und 5G, Big Data, künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge vorantreiben, um intelligentere und innovativere Volkswirtschaften zu entwickeln.

    Dies wiederum ist ein wichtiger Faktor, um die Bruttowertschöpfung pro Arbeitnehmer zu erhöhen und somit die Volkswirtschaft anzutreiben. Gerade in der Corona-Krise kann die digitale Transformation die Wirtschaft wieder in Schwung bringen, die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit sowie die Resilienz im Falle künftiger Pandemien verbessern.

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