Geschäftsführer: Home Office trotz unvollständiger Vorbereitung

•	Obwohl 95% der Führungskräfte einer Ausweitung der Remote-Work optimistisch gegenüberstehen, geben 69% an, zu Beginn des COVID-19 Ausbruchs nicht dafür bereit gewesen zu sein. • Obwohl 95% der Führungskräfte einer Ausweitung der Remote-Work optimistisch gegenüberstehen, geben 69% an, zu Beginn des COVID-19 Ausbruchs nicht dafür bereit gewesen zu sein. © Fractal Verlag/123rf

    Laut der Riverbed Future of Work Global Survey 2020, an der 700 Entscheidungsträger aus der Wirtschaft teilnahmen, sehen internationale Führungskräfte den weitreichenden Wandel hin zur Remote-Work gelassen und optimistisch.

    Die Ergebnisse machen jedoch deutlich, dass die grosse Mehrheit der Unternehmen zu Beginn der COVID-19 Pandemie nicht gut vorbereitet war. In Zukunft wollen befragte Führungskräfte jedoch vermehrt in die nötige Technologie investieren, um ihre Remote-Performance zu verbessern und erwarten, dass sich diese positiv auf die Geschäftsergebnisse auswirken.

    Die Umfrage ergab, dass zwar 95% der Führungskräfte der Umstellung zur Remote-Work optimistisch gegenüberstehen (63% vollkommen oder sehr optimistisch). Allerdings waren 69% zu Beginn der Pandemie nicht auf eine umfassende technologische Unterstützung des Home-Office vorbereitet. Die meisten Befragten (86%), die am Höhepunkt der Krise nicht vollständig vorbereitet waren, kamen aus der Gesundheitsbranche, gefolgt von der Fertigung (72%), dem Einzelhandel (69%), Dienstleitungen (66%) und Finanzdienstleistern (58%).

    "Bereits in den vergangenen Jahren haben Unternehmen das Arbeiten im Home-Office ermöglicht, aber COVID-19 beschleunigt diese Entwicklung, und das Büro der Zukunft wird mit einem flexibleren und hybriden Arbeitsplatz ganz klar anders aussehen", erklärt Klaus-Peter Kaul, Regional Director Schweiz bei Riverbed Technology. "Diese neue Studie zeigt, dass Führungskräfte das Arbeiten von zu Hause aus mehr akzeptieren. Allerdings müssen Unternehmen über die richtige Technologie verfügen, um eine höhere Produktivität und ein besseres Home-Office-Erlebnis zu gewährleisten, auch wenn mehr Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten.”

    Performance-Probleme bremsen Mitarbeiter und Unternehmen
    Fast alle (94%) der befragten Führungskräfte berichteten über die Probleme mit der Performance im Home-Office. Das wirkt sich sowohl auf die Mitarbeiter, als auch auf die Geschäftsergebnisse negativ aus. Zu den häufigsten Problemen gehören: die schlechte Qualität von Videokonferenzen (40%), häufige Verbindungsabbrüche zu Unternehmensnetzwerken (40%), langsamer Dateien-Download (38%) und lange Reaktionszeiten beim Laden von Apps (36%). Auf die Frage nach den Auswirkungen dieser Probleme auf die Home-Office-Erfahrung der Mitarbeiter berichten Führungskräfte über: häufigere technische Unterbrechungen (37%), schlechtere Mitarbeiter-Performance und Produktivitätseinbussen (37%), zunehmende Unruhe und Stress (36%), mangelnde Arbeitsmotivation (34%) und zunehmende Schwierigkeiten bei der Kundenansprache (37%).

    Erfolgsbarrieren eines leistungsstarken Home-Office
    Führungskräfte nennen die folgenden Punkte als grösste Barrieren für die Remote-Mitarbeiter: fehlende Technologie zur Optimierung der Remote-Performance (39% weltweit und 50% in den USA), lückenhaftes oder unzuverlässiges Wi-Fi zu Hause (38%) und mangelnde Transparenz der Netzwerk- und App-Performance (37% weltweit, 43% in den USA und 42% in Frankreich).

    "In den letzten Monaten haben Unternehmen erkannt, was das Arbeiten im Home-Office ausbremst", kommentiert Klaus-Peter Kaul, Regional Director Schweiz bei Riverbed Technology. "Es ist ermutigend, aus der Umfrage zur Future of Work und in Gesprächen mit Kunden zu erkennen, dass Unternehmen und Regierungen stärker in Technologie investieren möchten, die die Remote-Performance optimiert. Riverbed konzentriert sich voll und ganz darauf seine Kunden dabei zu unterstützen, Performance und Transparenz von Netzwerken und Apps zu maximieren, unabhängig davon, wo sich der Arbeitsplatz befindet.”

    Signifikanter Anstieg flexibler Remote-Mitarbeiter erwartet
    Trotz aller Herausforderungen erwartet fast jede fünfte (19%) Führungskraft weltweit, dass mehr als die Hälfte ihrer Mitarbeiter nach COVID-19 im Home-Office (Voll- oder Teilzeit) arbeitet. Darüber hinaus erwarten sie, dass durchschnittlich 25% ihrer Mitarbeiter nach COVID-19 von zu Hause aus arbeiten werden. Das entspricht einem Anstieg von fast 50% im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie.

    Von physischer Präsenz eher unabhängige Branchen prognostizieren den grössten durchschnittlichen Prozentsatz an Home-Office Mitarbeitern nach COVID-19. Dazu gehören Finanzdienstleistungen (39% verglichen mit 28% vor dem Ausbruch) und Dienstleitungen (35% vs. 28%). Geografisch gesehen erwarten US-Geschäftsführer, dass 42% ihrer Mitarbeiter nach COVID-19 im Home-Office arbeiten werden (ein Anstieg von 27% im Vergleich zur Zeit vor COVID-19). In Saudi-Arabien und den VAE hingegen werden 28% Home-Office Mitarbeiter erwartet, also ebenfalls ein Anstieg von 27%.

    Führungskräfte investieren in Technologie für Mitarbeiter-Performance im Home-Office
    Um mehr Performance bei der Arbeit im Home-Office zu erreichen, planen 61% der Führungskräfte in den nächsten 12 Monaten zusätzliche Technologieinvestitionen - 31% sogar grössere Investitionen. In den USA planen rund 86% zusätzliche Technologieinvestitionen, in Saudi-Arabien/ den Vereinigten Arabischen Emiraten und Grossbritannien 79% bzw. 73% der Führungskräfte. Finanzdienstleister (84%) und das Gesundheitswesen (79%) planen zusätzliche Investitionen im Laufe des nächsten Jahres.

    Führungskräfte haben bei Strategien und Technologien für Remote-Work für ihre Mitarbeiter und ihr Unternehmen bereits Prioritäten gesetzt. Zu den Top-Initiativen, die Entscheidungsträger in den nächsten zwei Jahren umsetzen wollen, gehören:

    • Unternehmensweite Strategien und Richtlinien für Home-Office aktualisieren (43%),
    • verstärkt Cloud-Dienste oder SaaS-Apps einsetzen (42%),
    • Software für Transparenz der Netzwerk- und App-Performance nutzen (40%),
    • Technologie zur Automatisierung des Remote-Netzwerkbetriebs einsetzen (40%),
    • in digitale Sicherheitstechnologie und -software investieren (40%),
    • die Re-Evaluierung und/oder Restrukturierung der IT-Landschaft (40%), sowie
    • in Lösungen zur App- oder Netzwerkbeschleunigung investieren (38%).

    Auf globaler Ebene erwarten Führungskräfte durch mehr Remote-Work langfristige Vorteile für ihre Mitarbeiter und ihre Geschäftsergebnisse, u.a. eine bessere Work-Life-Balance (50%), Einsparungen bei Büroraum und damit verbundenen Kosten (50%), verbesserte Nutzung der Technologie (49%) und Produktivitätssteigerungen (43%).

    Produktiver und besser mit Riverbed arbeiten – unabhängig vom Ort
    Mehr denn je stehen Führungskräfte und IT-Teams der Aufgabe gegenüber, Remote-Arbeitsmodelle schnell zu optimieren, um die Geschäftskontinuität und Mitarbeiterproduktivität aufrechtzuerhalten. Riverbed bietet Lösungen, um die Performance und Transparenz von Netzwerken und Apps - unabhängig vom Standort zu maximieren. Die Riverbed-Lösungen für die Remote-Work-Performance umfassen Riverbed Client Accelerator und Riverbed SaaS Accelerator, die Unternehmen dabei unterstützen

    • die Bandbreitennutzung um 99% zu reduzieren,
    • die Anwendungsleitung auf Laptops 33-fach zu steigern
    • die SaaS-Apps, einschliesslich Office 365, um bis zu 10x zu beschleunigen.

    In Kombination mit der marktführenden Network Performance Monitoring (NPM)-Transparenz von Riverbed zur Diagnose und Fehlerbehebung von Problemen bei Netzwerkperformance und Sicherheit bietet Riverbed die umfassendsten Netzwerk- und Performance-Lösungen für das Home-Office.

    Die Riverbed Future of Work Global Survey 2020 ist das Ergebnis einer kundenspezifischen Online-Umfrage, die im Juni 2020 von Wakefield Research mit 700 Entscheidungsträgern aus Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen US-Dollar aus den Vereinigten Staaten, Grossbritannien, Deutschland, Australien und den Vereinigten Arabischen Emiraten/Saudi-Arabien durchgeführt wurde. Es wurden Quoten für 100 Befragte in jeder der folgenden Branchen festgelegt: Finanzdienstleistungen, Fertigung, Fachdienstleistungen, Gesundheitswesen und Einzelhandel.

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