Agile Arbeitsformen auf dem Vormarsch

12. Dezember 2019
Agile Arbeitsformen auf dem Vormarsch Bild: Pixabay

    Viele Unternehmen stehen in der heutigen Zeit vor grossen Herausforderungen. Schlagwörter wie Globalisierung, Digitalisierung und Fachkräftemangel gehören mittlerweile zum täglichen Gesprächsstoff. Auch das Thema New Work erhält zunehmende Aufmerksamkeit, da die damit verbundenen neuen Arbeitsformen eine mögliche Antwort auf die zu bewältigenden Hürden sind.

    Doch was versteht man unter New Work überhaupt? Es ist das Versprechen von neuen Arbeitsformen, die nicht mehr zeit- und ortsgebunden wie der klassische „9-to-5-Job“ sind. Der Wunsch nach Flexibilität und einer besseren Work-Life-Balance sind der Grundstein für diese Veränderung. Das New Work Kompendium des Personaldienstleisters Gulp, eine Umfrage bei der erstmals neben Freelancern auch Festangestellte befragt wurden, bestätigt diesen Trend. Einerseits steigen die Zahlen der Freelancer seit Jahren konsequent an, andererseits wünschen sich immer mehr Festangestellte, die Flexibilität eines Freiberuflers. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass 94,92 Prozent der befragten Freelancer aus Überzeugung selbstständig sind.

    Das New Work Kompendium hat neben dem Ist-Zustand auch Zukunftsprognosen für folgende Bereiche abgefragt:

    So schätzen die Experten die Zukunft der Branche ein
    Bezüglich der Frage, wie sich Projektarbeit in Zukunft gestaltet waren sich Freelancer und Festangestellte einig. Jeweils 80 Prozent der Befragten stimmten der Annahme zu, dass Projektarbeit zukünftig agiler wird. Doch neben der steigenden Agilität werden die Projekte auch immer komplexer. Dies gaben im Schnitt 76 Prozent der Umfrageteilnehmer an. Als logische Schlussfolgerung der beiden vorangehenden Punkte werden laut 70 Prozent der ausgewerteten Antworten klassische Abteilungsstrukturen immer mehr durch projektbasierte Teams abgelöst.

    In Sachen Skills sehen die Befragten die Themen Datensicherheit und Cloud mit über 80 Prozent als wichtigste Kompetenzen für die Zukunft. Auch in Sachen agile Projektmanagement-Methoden sehen viele Befragte enorme Wichtigkeit. Hierbei unterscheiden sich die Antworten von Freelancern und Festangestellten kaum, bei anderen Themen, beispielsweise Datenbanken, gehen die Meinungen jedoch stark auseinander. Diese werden bei Festangestellten weitaus höher gehandelt als bei Freelancern. Hinzu gesellt sich der Bereich KI, den 65 Prozent der Festangestellten und 53 Prozent der Freelancer als essentiell empfinden.

    Um eine ganzheitliche Zukunftsprognose abgeben zu können, müssen auch die zukunftsträchtigen Branchen für IT- und Engineering-Experten herausgestellt werden. Als alleiniger Spitzenreiter der Umfrage steht der Sektor IT & Software mit 82,73 Prozent bei Festangestellten und 67,93 Prozent bei Freelancern fest. An zweiter Stelle sehen Arbeitnehmer die Automotive-Branche, wohingegen Selbstständige den Banken- & Finanzsektor als potenziellen Absatzmarkt ausmachen. Ebenfalls gut wurden die Bereiche Telekommunikation, Verkehr, Transport & Logistik sowie Versicherungen eingeschätzt.

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