Netscout zeigt Hauptangriffsziele von Cyberkriminellen

13. August 2019
Netscout zeigt Hauptangriffsziele von Cyberkriminellen © Fractal Verlag/123rf

    Der Sicherheitsspezialist Netscout gab die Ergebnisse seines Threat Intelligence Report für das erste Halbjahr 2019 bekannt. Der Bericht unterstreicht, wie dramatisch sich das Geschäftsmodell der Cyberkriminellen zu einem effizienten, globalen Unterfangen entwickelt hat.

    Zudem stellt Netscout das Cyber Threat Horizon Portal vor, ein Service, der die aktuelle Bedrohungslage in Echtzeit abbildet. Anwender können das neue Netscouts Cyber Threat Horizon Portal jetzt nutzen, um Informationen und situationsbezogene Analysen über die aktuelle Bedrohungssituation zu gewinnen. Dabei können die Informationen sowohl geografisch als auch sektorspezifisch heruntergebrochen werden. Mit diesen neuen Erkenntnissen können Unternehmen potenzielle Risiken in ihrem Sicherheitssystem leichter identifizieren und proaktiv dagegen vorgehen.

    "Unser jüngster Threat Intelligence Report zeigt, dass – bildlich gesprochen – Cyberkriminelle und Crimeware heutzutage nicht mehr nur betriebswirtschaftlich denken (also ein BWL Studium absolviert haben) – sie könnten vielen BWL-Studenten sogar etwas beibringen", sagte Hardik Modi, Senior Director of Threat Intelligence bei Netscout. "Angesichts der zunehmenden Häufigkeit von Angriffen können sich Unternehmen keine Kompromisse bei der Sicherheit mehr leisten. IoT-Geräte werden häufig innerhalb von nur fünf Minuten nach dem Einschalten angegriffen. Die Bedrohungen können nicht mehr ignoriert werden und das Cyber Threat Horizon Portal bietet Unternehmen umfassende Transparenz und Klarheit über die aktuelle Bedrohungslage, um ihnen zu helfen, die richtigen Sicherheitsentscheidungen zu treffen."

    Die wichtigsten Ergebnisse des Threat Intelligence Report:

    • Botmasters werden geschickter: Angreifer nutzen zunehmend alles, von Smart-Home-Sensoren über Smartphones, Router und sogar Apple-Software, um neue Angriffsmethoden zu entwickeln und zu nutzen.
    • Distributed-Denial-of-Service-Angriffe im mittleren Bandbreitenbereich steigen rapide an: Die Häufigkeit von DDoS-Angriffen stieg im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 um 39%. Die Zahl der Angriffe zwischen 100 und 400 Gbit/s stieg weltweit um erstaunliche 776%.
    • Firewalls werden überwunden. Proof-of-Concept-Malware zielt auf Firewall-geschützte IoT-Geräte ab. Dieser neue Trend zeigt eine möglicherweise verheerende Situation, da sich insgesamt mehr als 20 Mal so viele IoT-Geräte auf den Schutz von Firewalls verlassen, als direkt mit dem Internet verbunden sind.
    • Geopolitische Streitigkeiten verlagern sich. Geopolitische Gegner greifen zunehmend auf Cyberattacken als taktisches Mittel zurück; die Palette reicht dabei von Malware- und DDoS-Angriffen über Social Engineering bis hin zur gezielten Streuung von Fehlinformationen. Der Threat Intelligence Report zeigt die neuesten Trends und Aktivitäten im Bereich Cyberkriminalität. Er bezieht sich auf Erkenntnisse aus dem Active Level Threat Analysis System (ATLAS) von Netscout sowie auf Analysen des Security Engineering and Response Team (ASERT) von ATLAS, um einen einzigartigen Überblick über die wachsende Bedrohungslandschaft zu erhalten.

    Die Analysen und Erkenntnisse des neuen Cyber Threat Horizon Potals sind leicht zu verstehen und zu verarbeiten, wodurch die Reaktionsgeschwindigkeit auf Angriffe verringert wird. Dieses hohe Mass an Informationen über die aktuelle globale Bedrohungslage wird aufgrund der zunehmenden Globalisierung in nahezu allen Sektoren immer wertvoller.

    Die im Threat Intelligence Report und im Cyber Threat Horizon Portal enthaltenen Informationen und Analysen sind Grundlage für den ATLAS Intelligence Feed, der im gesamten Arbor-Sicherheitsportfolio von Netscout zur Erkennung und Abwehr von Bedrohungen für Unternehmen und Service Provider weltweit eingesetzt wird.

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