Zuverlässigkeit wichtiger als Fahrzeugsicherheit

15. April 2015

    Europäische Autobesitzer haben technologische Weiterentwicklungen, die Fahrdynamik, Konnektivität, Komfort und Bequemlichkeit erhöhten, bisher immer gut angenommen. Obwohl den Verbrauchern in dieser Region Zuverlässigkeit wichtiger ist als Sicherheit, sind sie dennoch nicht bereit für zusätzliche lebensrettende Technologien zu zahlen. Gleichzeitig zeigen sie jedoch Interesse am automatisierten Fahren.

    Eine aktuelle Verbraucherumfrage von Frost & Sullivan zum Thema Pkw-Sicherheitssysteme (http://www.frost.com/mac9) legt ausführliche Ergebnisse dar, die auf Online-Befragungen von 2516 europäischen Autobesitzern basieren, welche ein Auto fahren, das frühstens in 2011 hergestellt wurde, und beabsichtigen, in den nächsten drei Jahren ein neues zu kaufen. Die Umfrage ermittelte drei Gruppen von Kunden, die sich in ihrer Haltung hinsichtlich Sicherheit und Fahrverhalten unterscheiden: Skeptiker, prinzipiell Sicherheitsorientierte und Anhänger von Vollausstattungen. "Die Anhänger von Vollausstattungen und die prinzipiell Sicherheitsorientierten, die zusammen 72 Prozent der Bevölkerung ausmachen, sollten gezielt angesprochen werden, um die Akzeptanz von Sicherheitssystemen in Europa zu erhöhen", sagt Frost & Sullivan Automotive & Transportation Senior Research Analyst, Herr Kamalesh Mohanarangam. "Die Anhänger von Vollausstattungen sollten jedoch vorrangig adressiert werden, denn sie sind meistens Frauen mit einem höheren Durchschnittseinkommen, die grosse Bereitschaft zeigen, einen Aufschlag für Sicherheitsfunktionen zu bezahlen."

    Über alle Kundensegmente hinweg wurde festgestellt, dass die Kenntnis von Sicherheitssystemen die Akzeptanzquote als auch zukünftige Kaufabsichten positiv beeinflusst. Dementsprechend haben automatische Notbremssysteme, welche den Verbrauchern gut bekannt sind, das grösste Akzeptanzpotenzial. Hingegen sind viele der Fahrerwarn- und Informationssysteme nur nachrangig von Bedeutung. "Um das Interesse an automatischen Notbrems- als auch weiteren Sicherheitssystemen zu steigern, müssen die Marktteilnehmer angemessene Preisstrategien etablieren, da die Verbraucher Wert auf ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis legen", fährt Frost & Sullivan Program Manager, Automotive & Transportation, Herr Prana Natarajan, fort. "Zum Beispiel könnten die Marktteilnehmer Preisstrategien für Produktpakete in Erwägung ziehen. So könnten sie die Kosten für die Kunden senken und gleichzeitig Gewinne maximieren, die durch den Einbau von Pkw-Sicherheitssystemen generiert werden."

    Vorausschauende Fahrzeugwartung, das vernetzte Auto sowie Computer- und Netzsicherheit sind nur eine kleine Auswahl der aktuellen Trends in der Automobil- und Mobilitätsbranche, die beim alljährlichen Frost & Sullivan Industrie-Event "Intelligent Mobility: Future Business Models in Connected and Automated Mobility" diskutiert werden. Die zweitägige Parlamentsdebatte und Konferenz findet am 1. und 2. Juli 2015 im englischen House of Lords und im Royal Garden Hotel in London statt (http://ow.ly/L74Ar).

    Die Studie Strategic Insight into Voice of European Consumers on Passenger Car Safety Systems (MAC9-18) ist Teil des Growth Partnership Service Programms Automotive & Transportation (http://www.automotive.frost.com), das ausserdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: European Market for Vehicle-to-Vehicle and Vehicle-to-Infrastructure Communication Systems, Tyre Pressure Monitoring Systems Market in Europe, and Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) Market in Europe. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.

    http://corpcom.frost.com/forms/EU_PR_KFeick_MAC9-18_25Mar15

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