Eine neue Studie zeigt, wie stark IT- und Sicherheitsteams unter Cyberrisiken leiden. Viele fühlen sich überfordert, gestresst und zu wenig unterstützt.
Object First und Dynata legen neue Zahlen zur Belastung von IT- und Sicherheitsteams vor. Der Bericht zeigt, dass 84 Prozent der Befragten von wachsendem Stress durch Cyberrisiken sprechen. Fast ein Fünftel fühlt sich in kritischen Vorfällen hoffnungslos. Knapp die Hälfte erlebt nach Angriffen zusätzlichen Druck durch Vorgesetzte. Viele denken über einen Jobwechsel nach. Unterbesetzte Teams und hohe Arbeitslast gelten als Haupttreiber der Belastung. Zudem empfinden 74 Prozent die eingesetzten Backup- und Wiederherstellungssysteme als zu komplex. Das verstärkt den Stress, vor allem wenn Ausfälle drohen. Die Auswertung macht ausserdem deutlich, dass es erhebliche Defizite bei der Unterstützung durch Arbeitgeber gibt. Die Hälfte sagt, dass psychische Gesundheit im Unternehmen zu wenig Priorität hat: fehlende Programme, zu wenig Flexibilität und kaum Angebote zur Entlastung. Viele wünschen sich Technologien, die einfacher funktionieren und extern geprüft sind. Das soll Vertrauen schaffen und die Arbeit planbarer machen. (aso)