Laut einer Studie bremsen Datenprobleme, Sicherheitslücken und fragmentierte Systeme den produktiven KI-Einsatz.
Im "AI Trust Gap Report" des Datenmanagement-Anbieters Denodo geben 66 Prozent der befragten Führungskräfte an, dass KI-Daten in Echtzeit oder mit nur wenigen Minuten Verzögerung verfügbar sein müssen, damit KI-Systeme verlässlich arbeiten können. Gleichzeitig berichten 34 Prozent, dass sie Schwierigkeiten haben, überhaupt die relevanten und vertrauenswürdigen Daten für KI-Initiativen zu identifizieren. Die Studie zeigt zudem die wachsende Komplexität in Unternehmensumgebungen: 42 Prozent der befragten Organisationen nutzen demnach mehr als 400 Datenquellen für ihre KI-Projekte. 67 Prozent kämpfen laut Erhebung mit einheitlichen Sicherheits- und Zugriffskontrollen über verschiedene Systeme hinweg. Mit dem Übergang zu sogenannten Agentic-AI-Systemen steigen die Anforderungen an Datenqualität und Governance zusätzlich, da KI nicht mehr nur Inhalte analysiert, sondern zunehmend operative Prozesse beeinflusst oder Entscheidungen vorbereitet. Für die Studie befragte Denodo gemeinsam mit Arlington Research im Juni 2025 insgesamt 850 Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitenden in mehreren Ländern. (aso)