Cloud-basierte Bedrohungen kosten Finanzdienstleister Millionen

Bild: 123rf/Fractal Verlag

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Cloud-basierte Cyberangriffe und Netzwerkausfälle auf Banken, Versicherungen und andere Finanzdienstleister haben kostspielige Folgen, wenn sie ihre riesigen Datenbestände nicht ausreichend schützen.

Das zeigt eine aktuelle Studie von Infoblox, Anbieter von Secure Cloud-Managed Network Services. Dafür wurden mehr als 800 IT-Entscheider bei Finanzdienstleistern in Nordamerika, Lateinamerika, Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum befragt.

Die Ergebnisse auf einen Blick:

  • Die Branche ist ein beliebtes Ziel für Cloud-basierte Angriffe: Mehr als die Hälfte aller befragten Unternehmen (54 %) erlitten in den letzten 12 Monaten eine Datenschutzverletzung, 49 % waren zudem von einem Cloud-Malware-Angriff betroffen. Im Europa fallen die Zahlen etwas niedriger aus: 44% der hiesigen Finanzdienstleister waren von Data Breaches betroffen, 37% von Cloud-Malware-Angriffen.
  • Datenschutzverletzungen verursachen extreme Kosten für die Branche: Die durchschnittlichen Verluste von Finanzunternehmen, die von Data Breaches betroffen waren, wurden von diesen auf etwa 4,2 Millionen US-Dollar pro Angriff geschätzt. Dabei waren US-amerikanische Unternehmen mit geschätzten 4,7 Millionen US-Dollar am stärksten betroffen. Europäische Unternehmen lagen genau im globalen Mittel von 4,2 Millionen US-Dollar.
  • Auch Netzwerk-Ausfälle führen zu hohen Kosten:Die Finanzdienstleister verlieren bei Netzwerkausfällen im Durchschnitt etwa 3,2 Mio. US-Dollar pro Vorfall. Unternehmen im asiatisch-pazifischen Raum verzeichnen mit 4,3 Mio. US-Dollar die höchsten Verluste, gefolgt von europäischen Unternehmen mit 3,1 Mio. US-Dollar.
  • Cloud- und Netzwerk-basierte Angriffe werden weiterhin der wichtigste Angriffsvektor sein: Mehr als 50 % aller Befragten erwarten, dass sie in den nächsten 12 Monaten mit IoT-Angriffen, Cloud-Schwachstellen (einschliesslich Fehlkonfigurationen) oder Versuchen der Datenmanipulation konfrontiert werden. In Europa werden insbesondere Phishing-Angriffe (26%) befürchtet, was deutlich mehr als der globale Mittelwert von 13% bei dieser Angriffsart ist.
  • IT-Sicherheitsteams nutzen Netzwerksichtbarkeit: Netzwerküberwachung (76 %), Threat Intelligence (64 %) und Threat Hunting (57 %) sehen die IT-Verantwortlichen bei den Finanzdienstleistern weltweit als effektivste Massnahmen zur Abwehr dieser Bedrohungen.

„Die Finanzbranche ist schon lange Zielscheibe für Cyber-Angreifer. IT-Infrastrukturen waren während der Pandemie vermehrt auf Remote-Arbeit ausgerichtet. Und Cloud-basierte Technologien, die dabei zum Einsatz kamen, schufen Schwachstellen, die Cyber-Kriminelle ausnutzen konnten“, meint Thomas Gerch, Regional Director Central Europe bei Infoblox. „Die aktuelle Infoblox-Studie belegt, dass die Cloud zum grössten Cybersicherheitsproblem für Finanzinstitute geworden ist. Um frühzeitig Bedrohungen zu erkennen, ist es sehr wirksam eine ‚First Line of Defense‘-Ebene einzuziehen. So können Unternehmen sich die Eigenschaften von ‚Security über DNS‘ zu nutzen machen. Der Bedarf daran spiegelt sich im Anstieg der Kundenzahlen für unsere BloxOne Threat Defense-Plattform wider, die das Domain Name System nutzt, um die Sicherheit auf Cloud-first-Infrastrukturen auszudehnen und die Abwehr von Bedrohungen durch die Orchestrierung von Erkennungs- und Verteidigungstools aus dem bestehenden Sicherheits-Stack zu beschleunigen.“

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