Mit AI Companion 3.0 erweitert Zoom seine KI um agentische Workflows, die Inhalte aus Meetings direkt in Aufgaben und Prozesse überführen.
Der kalifornische Videokonferenzdienst Zoom hat AI Companion 3.0 vorgestellt und rückt die Automatisierung von Arbeitsabläufen stärker ins Zentrum. Die neue Version soll Gesprächsinhalte nicht nur zusammenfassen, sondern daraus unmittelbar Aufgaben, nächste Schritte und Folgeaktionen ableiten. Der AI Companion greift dabei auf Meetings, Chats und Telefonie innerhalb der Zoom-Plattform zu. Aus Entscheidungen entstehen automatisch To-dos, strukturierte Informationen oder angestossene Prozesse. Damit wird manuelle Nacharbeit reduziert und der Übergang von Kommunikation zur Umsetzung beschleunigt. Zoom positioniert die Funktionen klar für den Unternehmenseinsatz. Der AI Companion ist als verbindendes Element zwischen Austausch und Ausführung gedacht, nicht als isolierter Assistent. Mehrere KI-Agenten können parallel arbeiten, etwa für Planung, Dokumentation oder Follow-ups. Beim Datenschutz bleibt Zoom bei seiner Linie. Die KI nutzt Inhalte innerhalb der bestehenden Sicherheits- und Compliance-Strukturen, Kundendaten werden nicht zum Training der Modelle verwendet. Mit AI Companion 3.0 will Zoom seine Plattform weiter in Richtung integrierter Arbeitsumgebung entwickeln, in der Gespräche direkt zu Ergebnissen führen. (aso)