Digitale Services im Patientenzimmer sollen besser integriert werden. UMB und trifact bauen dazu ihre Zusammenarbeit im Schweizer Gesundheitswesen aus.
Der IT-Dienstleister UMB und das Schweizer Technologieunternehmen Trifact sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Gemeinsam wollen sie ihr Angebot für Spitäler und andere Gesundheitsinstitutionen erweitern und digitale Services im klinischen Umfeld stärker miteinander verzahnen. Im Fokus steht die Integration verschiedener Anwendungen rund um das Patientenzimmer, darunter Raum und Mediensteuerung, Telefonie sowie patientenzentrierte Applikationen. Die Lösungen sollen geräteunabhängig funktionieren und sich in bestehende IT und Kommunikationsinfrastrukturen einbinden lassen. Abläufe sollen vereinfacht werden, um Pflegepersonal und Patienten besser zu unterstützen. Die gemeinsamen Lösungen sind laut Unternehmen für unterschiedliche Einrichtungen gedacht, von Akutspitälern über Pflegeinstitutionen bis zu spezialisierten Kliniken. UMB bringt dabei vor allem Kompetenzen in IT Planung, Integration und Betrieb ein, während Trifact auf Bedside Services spezialisiert ist. Reto Rüegsegger, Product Manager Healthcare Solutions bei UMB, sagt: "Mit der neuen Partnerschaft schaffen wir eine integriertere Healthcare Lösung, vereinfachen die Prozesse, entlasten die Pflege und heben das digitale Patientenerlebnis auf ein neues Level." Auch Trifact CEO Patrik Basler sieht in der Zusammenarbeit eine Bündelung von Know how: "Was uns bisher als Mitbewerber verbunden hat, wird zur gemeinsamen Stärke." trifact ist nach eigenen Angaben mit Bedside Lösungen in über 160 Spitälern und mehr als 22'000 Betten im Einsatz. UMB gehört zur BKW Gruppe und positioniert sich als IT Sourcing Partner für ganzheitliche Digitalisierungsprojekte. (aso)