Supercomputer Watson kämpft gegen Krebs

01. Juni 2017
Das Tumor Board des Jupiter Medical Center in Florida, USA, analysiert neue Krebserkrankungen und Therapiemöglichkeiten mit der Hilfe von Watson für Onkologie. Das Tumor Board des Jupiter Medical Center in Florida, USA, analysiert neue Krebserkrankungen und Therapiemöglichkeiten mit der Hilfe von Watson für Onkologie. Bild: EPIC Creative

    IBM Watson Health und Partner demonstrieren auf der ASCO 2017 den klinischen Nutzen von Watson für Onkologie, einem kognitiven System, das vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center trainiert wurde.

    Zusätzlich stellt IBM Anwendungsgebiete für Watson for Clinical Trial Matching (CTM) vor und kündigt neun neue Institutionen an, die Watson für Onkologie bereits einsetzen oder gerade implementieren. Somit erweitert sich der Verbreitungsgrad von Watson für Onkologie auf 53 Krankenhäuser und Gesundheitsorganisationen weltweit.

    Durch den wachsenden Anstieg an medizinischen Daten wird es für Experten nahezu unmöglich das weltweit vorhandene Wissen vollständig zu erfassen, zu verstehen und miteinander abzugleichen. Watson für Onkologie empfiehlt bereits in bis zu 96 Prozent der Fälle dieselbe Therapie wie Experten in den sogenannten Tumorboards und verkürzt die Recherchearbeit nach passenden klinischen Studien um 78 Prozent.

    Watson für Onkologie kann nun auch das Krankheitsbild des Prostatakrebs erkennen und passende Therapievorschläge liefern. Bis Jahresende unterstützt die Technologie Experten bei der Erkennung von mindestens zwölf Krebsarten, die 80 Prozent aller Krebserkrankungen weltweit ausmachen.

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