Accenture und Seat vernetzen Autofahrer

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Accenture und Seat haben heute eine Machbarkeitsstudie für den ‚vernetzten Fahrer’ vorgestellt, bei dem neue digitale Services im Mittelpunkt stehen. Die App ermöglicht die Steuerung von Hausgeräten aus dem Auto heraus, benachrichtigt den Fahrer über den aktuellen Fahrzeugstatus, wertet das Fahrverhalten des Nutzers aus und gibt Tipps zur Optimierung des Fahrstils.

Zum einen können die Nutzer per App auf einzelne, sonst nur auf dem Armaturenbrett angezeigte Fahrzeuginformationen, nun auch ortsunabhängig über ihr mobiles Endgerät zugreifen. So kann der Fahrer über die App etwa den Füllstand des Tanks oder den aktuellen Ölstand in Erfahrung bringen, unabhängig davon, ob er gerade im Auto unterwegs ist oder das Fahrzeug abgestellt hat.

Die App zeigt weiterhin Warnhinweise oder Fehlermeldungen des Fahrzeugs oder einzelner Bauteile direkt auf dem mobilen Endgerät des Nutzers an. Dabei bekommt der Fahrer neben der Fehlermeldung auch Informationen zur Behebung des Problems angezeigt. Zudem kann der Pannendienst direkt über die App angefordert werden – alle Angaben über das Problem sowie den aktuellen Standort des Fahrzeugs können bereits vorab an den Dienstleister übertragen werden.  

Zusätzlich können Händler und Werkstätten den Fahrer per App über den notwendigen Austausch eines Verschleissteils informieren oder an einen Werkstattermin erinnern. Dabei wird dem Fahrer ein Kostenvoranschlag von verschiedenen Anbietern direkt auf seinem Smartphone angezeigt. Nachdem er sich für einen Händler oder eine Werkstatt entscheiden hat, kann der Nutzer den Termin anschliessend direkt per App buchen. Ausserdem können die Nutzer ihr Fahrverhalten durch die App auswerten und sich Tipps anzeigen lassen, um ihren Fahrstil zu verbessern. Damit können sie sich nicht nur umweltfreundlicher fortbewegen, sondern senken auch ihren Benzinverbrauch und beugen ungeplante Werkstattaufenthalte vor.

Steuerung des Smart Home von unterwegs
Über die in der Machbarkeitsstudie ebenfalls integrierte Car-to-Home-Vernetzung können Seat-Fahrer direkt aus dem Auto heraus auf ihre vernetzten Hausgeräte zugreifen und diese fernsteuern. Damit ist es zum Beispiel möglich, die Heizung in der eigenen Wohnung über die Standortbestimmung des Fahrzeugs automatisch auf eine bestimmte Temperatur einzustellen, wenn der Fahrer sich seinem Zuhause nähert. Weiterhin lässt sich das Thermostat aus dem Fahrzeug heraus direkt über das Armaturenbrett regulieren – eine ähnliche Fernsteuerung ist auch für Wearables, die Hausbeleuchtung oder Überwachungskameras möglich.

Die Machbarkeitsstudie basiert auf der IoT-Lösung Connected Platforms as a Service von Accenture. Für das Projekt mit Seat wurde die Lösung speziell für die Verwendung mit der Microsoft Azure IoT Suite optimiert. Accenture hat Seat bereits Anfang des Jahres bei der Entwicklung einer Strategie für vernetzte Fahrzeuge unterstützt.

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