ISC2 sieht Cybersecurity-Zertifizierungen weiter als wichtigen Nachweis im Job. Besonders gefragt sind Kompetenzen rund um KI und Cloud.
Zertifizierungen bleiben in der Cybersecurity-Branche ein starkes Signal. Das zeigt der Report «The Value of Cybersecurity Certifications» von ISC2. Die internationale Nonprofit-Organisation für Cybersecurity-Fachleute hat dafür 1’533 zertifizierte Security-Profis aus sechs Ländern befragt. 86 Prozent der Befragten halten Zertifizierungen für wertvoll für ihre berufliche Entwicklung. 65 Prozent sehen sie als besten Nachweis ihrer fachlichen Kompetenz gegenüber Arbeitgebern. Dabei geht es nicht nur um herstellerunabhängige Titel. 67 Prozent stufen solche Zertifizierungen als sehr wirkungsvoll für die Karriere ein. Bei herstellerspezifischen Zertifikaten sind es 65 Prozent. Viele kombinieren beides: 71 Prozent der Inhaber einer herstellerunabhängigen Zertifizierung besitzen zusätzlich herstellerspezifische Qualifikationen. Auch Unternehmen schauen stärker auf Weiterbildung. Laut ISC2 haben 66 Prozent der Security-Verantwortlichen ihr Schulungsbudget in den vergangenen zwölf Monaten erhöht. Am dringendsten gesucht werden KI-Kompetenzen. 43 Prozent nennen diesen Bereich als wichtigste Priorität. Cloud Security, Netzwerküberwachung und Security Analytics folgen mit je 39 Prozent. Für Security-Teams sind Zertifizierungen damit nicht nur ein Titel im Lebenslauf. Sie helfen, Wissen sichtbar zu machen und Kompetenzlücken gezielter zu schliessen. Gerade bei neuen Themen wie KI und Cloud wird das wichtiger. (lfa)