Palo Alto Networks und Europol bündeln ihre Kräfte

24. Oktober 2019
Europol-Hauptsitz in Den Haag Europol-Hauptsitz in Den Haag Bild: Europol

    Palo Alto Networks und Europol haben heute eine Vereinbarung unterzeichnet, die ihre Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität und der Verbesserung der Sicherheit für Bürger, Unternehmen und Regierungen in der gesamten EU erweitert.

    Die Vereinbarung, die auf der umfangreichen Arbeit von Palo Alto Networks mit dem Europäischen Cyberkriminalitätszentrum (EC3) von Europol in den letzten drei Jahren aufbaut, umfasst den Austausch von Daten über Bedrohungsinformationen und Einzelheiten zu Trends der Cyberkriminalität sowie technisches Fachwissen und bewährte Verfahren.

    Im Mittelpunkt steht der Austausch der Cyberbedrohungsforschungsergebnisse der Unit 42 von Palo Alto Networks, dem Bedrohungsforschungsteam des Unternehmens. Die Forscher arbeiten daran, neue gegnerische Verhaltensweisen, Malware-Familien und Angriffskampagnen aufzudecken und zu dokumentieren. Unit 42 hilft Unternehmen auch, sich vor den neuesten Cyberbedrohungen zu schützen, indem es Playbooks mit Einblicken in die verschiedenen Werkzeuge, Techniken und Verfahren, die von den Akteuren eingesetzt werden, teilt.

    Palo Alto Networks arbeitet seit Anfang 2017 aktiv mit Europol zusammen – als Mitglied der EC3 Internet Security Industry Advisory Group. Über diese Gruppe nimmt das Unternehmen an regelmässigen Treffen mit Europol-Ermittlern teil, um Sicherheitsherausforderungen im Zusammenhang mit der Cyberkriminalität zu erörtern und Erkenntnisse über deren Bekämpfung auszutauschen. Die Beteiligten koordinieren auch die Durchführung gemeinsamer Präventions- und Sensibilisierungskampagnen.

    Greg Day, Vice President und Chief Security Officer, EMEA, Palo Alto Networks, kommentiert: „Cyberbedrohungen sind nicht an Grenzen gebunden, sodass wir es uns auch nicht leisten können, isoliert zu agieren, um sie anzugehen. Eine solche internationale Zusammenarbeit ist wichtig, weil wir dadurch viel mehr Wirkung erzielen können. „Wir sind bestrebt, eine Welt zu schaffen, in der jeder Tag sicherer ist als der vorherige. Deshalb freuen wir uns darauf, in den kommenden Jahren noch enger mit Europol zusammenzuarbeiten, um Ermittlungen und Durchsetzungsbemühungen zur Erreichung dieses Ziels zu unterstützen.“

    Steven Wilson, Leiter des Europäischen Zentrums für Cyberkriminalität von Europol, fügte hinzu: „Die enge Zusammenarbeit zwischen der Strafverfolgung und der globalen Cybersicherheitsbranche ist entscheidend, um der zunehmenden cyberkriminellen Bedrohung der Cyberspace-Sicherheit wirksam zu begegnen. Wir sind zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit mit den führenden Unternehmen der Cyberwelt das Instrumentarium der globalen Koalition gegen Cyberkriminalität erheblich bereichern wird. Diese Art der Zusammenarbeit ist der wirksamste Weg, um das digitale Leben der Bürger und Unternehmen zu schützen.“

    Europol ist die Strafverfolgungsbehörde der Europäischen Union. Europol mit Sitz in Den Haag, Niederlande, unterstützt die 28 EU-Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung von Terrorismus, Cyberkriminalität und anderen schweren und organisierten Formen der Kriminalität. Mit über 1.400 Mitarbeitern nutzt Europol modernste Instrumente zur Unterstützung von jährlich rund 40.000 internationalen Ermittlungen und fungiert als Zentrum für Strafverfolgungskooperation, analytisches Fachwissen und kriminalpolizeiliche Erkenntnisse.

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