Cyberangriffe werden komplexer und oft hybrid geführt. WINGS bildet Fachkräfte berufsbegleitend aus, die digitale Spuren analysieren und kritische Infrastrukturen schützen.
Die Bedrohungslage hat sich verschärft. Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nehmen KI-gestützte Angriffe zu, gezielt gegen Behörden, Unternehmen und kritische Systeme. Klassische IT-Sicherheit reicht dafür oft nicht mehr aus. Der Fernstudienanbieter WINGS der Hochschule Wismar setzt auf eine praxisnahe Ausbildung in IT-Forensik und IT-Sicherheit. Über 600 Absolventen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben ihr Fernstudium bereits abgeschlossen, darunter Fach- und Führungskräfte aus Behörden wie BND, BKA, BSI des Bundesverteidigungsministeriums, der Bundeswehr aber auch Mitarbeitende grosser IT-Unternehmen. Im Fokus steht die Analyse digitaler Spuren nach Cyberangriffen. Studierende lernen, Angriffe technisch nachzuvollziehen, Daten auszuwerten und Täterstrukturen zu erkennen. Parallel geht es um den Schutz von IT-Infrastrukturen auf strategischer und operativer Ebene. „Unsere Studierenden lernen mit neuesten technischen Mitteln und hohem informationstechnischem Know-how forensische Analysen bei Cybercrime durchzuführen, um Datenspuren nachzugehen und Täter und Hintermänner zu ermitteln“, sagt Prof. Dr. Antje Raab-Düsterhöft, Studiengangsleiterin des Bachelors Bachelors IT-Forensik und Masters IT-Sicherheit & Forensik. Ein weiterer Schwerpunkt des Fernstudiums: die technische Infrastruktur strategisch und operativ zu sichern. Dieses Wissen ist essenziell im Kampf gegen die organisierte Cyberkriminalität. (aso)