Bis 2028 könnte ein durchschnittliches Fortune-500-Unternehmen laut Gartner mehr als 150'000 KI-Agenten im Einsatz haben.
Mit der zunehmenden Verbreitung autonomer KI-Agenten steigen laut dem Analysten die Risiken für Unternehmen. Gartner warnt vor sogenanntem "Agent Sprawl", also einer unkontrollierten Ausbreitung digitaler Agenten innerhalb der Organisation. Zu den Gefahren zählen Fehlinformationen, übermässige Datenweitergabe, Datenverlust und fehlende Kontrolle über autonome Systeme. Als Gegenmassnahme empfiehlt Gartner sechs konkrete Schritte: klare Governance-Regeln für Entwicklung und Einsatz von Agenten, ein zentrales Inventar aller Systeme, definierte Identitäten und Zugriffsrechte, strengere Informationskontrollen, die laufende Überwachung des Agentenverhaltens sowie Schulungen für Mitarbeitende. Max Goss, Senior Director Analyst bei Gartner, sagt: "Während CIOs und IT-Führungskräfte eine explosionsartige Zunahme von KI-Agenten in ihren Unternehmen beobachten, sehen sich viele mit einer unkontrollierten Ausbreitung konfrontiert." (aso)