Commvault erweitert Cloud Rewind für Azure. Nach einem Ausfall sollen ganze Cloud-Umgebungen schneller wieder stehen, nicht nur einzelne Daten.
Cloud Rewind erhält zusätzliche Unterstützung für Microsoft Azure. Damit sollen sich Cloud-Anwendungen nach Störungen oder Cyberangriffen schneller samt Ressourcen, Konfigurationen und Abhängigkeiten wiederherstellen lassen. Der Punkt ist simpel: In der Cloud hängt eine Anwendung selten nur an Daten. Entscheidend sind auch Infrastruktur, Einstellungen und die richtige Reihenfolge beim Wiederaufbau. Genau diese Teile will Cloud Rewind zusammenführen. Laut Commvault deckt die Lösung nun 62 Prozent der für Unternehmen relevanten Azure-Ressourcentypen ab. Cloud Rewind erkennt Ressourcen laufend, ordnet Abhängigkeiten zu und steuert die Wiederherstellung über Commvault Cloud. Enger angebunden wird auch Commvault Backup und Recovery. Protection Groups sollen Anwendungsdaten und Cloud-Konfigurationen gemeinsam absichern. Wiederherstellungen lassen sich zudem simulieren, auch in isolierten Umgebungen. Für schnell wachsende Cloud-Landschaften kommen automatische Richtlinien dazu. Neue Ressourcen sollen erkannt, markiert und mit passenden Policies geschützt werden, etwa nach Region, Typ oder Multi-Cloud-Umgebung. Cloud Rewind ist als Add-on verfügbar. Die erweiterte Azure-Abdeckung folgt in den kommenden Monaten, abgerechnet wird nach geschützten Cloud-Ressourcen. (lfa)