Check Point kauft Lakera, eine Plattform für KI Sicherheit mit Teams in Zürich und San Francisco. Damit will das Unternehmen KI Anwendungen wirksamer absichern.
Check Point Software Technologies hat den Kauf von Lakera vereinbart. Das Start up wurde von ehemaligen Google und Meta Experten gegründet und hat sich auf Sicherheit für KI Anwendungen spezialisiert. Forschungszentren betreibt Lakera in Zürich und San Francisco. Der Schritt kommt in einer Phase, in der Firmen weltweit KI Systeme in ihre Abläufe integrieren. Ob Large Language Models, generative KI oder autonome Agenten, der Einsatz wächst rasant.Gleichzeitig nehmen die Risiken zu: Manipulationen, Datenabflüsse oder Fehlentscheidungen können ganze Prozesse gefährden. Lakera entwickelt Schutzmechanismen, die speziell für solche Szenarien entworfen sind. Die Plattform soll KI Modelle in Echtzeit vor Angriffen wie Prompt Injection oder Datenlecks schützen. Nach Unternehmensangaben erreicht sie Erkennungsraten von über 98 Prozent bei minimaler Verzögerung und unterstützt mehr als 100 Sprachen. Mit der Übernahme erweitert Check Point sein Portfolio um KI native Sicherheit. Lakera soll die Basis für ein neues Global Center of Excellence for AI Security bilden, das Forschung und Entwicklung auf diesem Gebiet vorantreibt. Der Abschluss der Transaktion ist für das vierte Quartal 2025 vorgesehen, unter dem Vorbehalt der üblichen Genehmigungen. (lfa)