Innosuisse und Armasuisse starten ein Förderprogramm für sicherheitsrelevante Technologien mit Bezug zur zivilen Nutzung.
Die Schweizer Agentur für Innovationsförderung Innosuisse und das Bundesamt für Rüstung Armasuisse lancieren eine gemeinsame Projektausschreibung mit einem Budget von 20 Millionen Franken. Der Start ist auf den 1. Juli 2026 angesetzt. Im Zentrum stehen sogenannte Dual-Use-Technologien, also Lösungen, die sowohl im zivilen als auch im militärischen oder sicherheitsrelevanten Kontext eingesetzt werden können – etwa Navigationssysteme, die in der Luftfahrt ebenso wie im Katastrophenschutz oder bei militärischen Anwendungen genutzt werden. Gefördert werden interdisziplinäre Projekte, an denen mehrere Schweizer Forschungsinstitutionen und Unternehmen beteiligt sind. Die Auswahl der Vorhaben ist für Sommer 2027 vorgesehen. Inhaltlich konzentriert sich die Initiative auf drei Bereiche: robuste Navigations- und Zeitsysteme, Photonik sowie Technologien zur Erkennung und Abwehr von Drohnen. Die Ausschreibung ist Teil der rüstungspolitischen Strategie des Bundesrats und soll Innovation im Sicherheitsbereich mit wirtschaftlicher Nutzung verbinden. (lfa)