Apple bringt neue Versionen von Mac mini und Mac Studio. Vor allem mehr gemeinsamer Arbeitsspeicher macht die Geräte für lokale KI-Modelle interessanter.
Beim Mac mini stehen künftig M6 oder M5 Pro zur Wahl. Der M6 bringt Neural Accelerators in die GPU-Kerne und bis zu 32 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher. Mit M5 Pro sind bis zu 64 GB möglich. Mehr Reserven bietet der Mac Studio. Mit M5 Max sind bis zu 128 GB drin, mit M5 Ultra sogar 512 GB. Dazu kommt eine Speicherbandbreite von bis zu 1,2 TB/s. Damit zielt Apple klar auf grössere lokale KI-Workloads. Auch bei den Anschlüssen legt Apple nach. Thunderbolt 5 erlaubt es, mehrere Geräte zusammenzuschalten und Rechenlast zu verteilen. Beim Mac mini kommen je nach Modell Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und schnelleres Ethernet dazu. Neu ist zudem Core AI für die Entwicklung und Ausführung von KI-Modellen auf Apple-Chips. MLX bleibt als Open-Source-Framework ebenfalls Teil des Angebots. Der Verkaufsstart ist am 22. September. In der Schweiz kostet der Mac mini ab 899 Franken, der Mac Studio ab 2499 Franken. (aso)