Adobe startet das Creative Collective. Die Initiative vernetzt Kreative und untersucht, wie KI und neue Workflows die kreative Praxis verändern.
Adobe hat mit dem Creative Collective eine neue Initiative gestartet, die Kreative aus Design, Fotografie, Film, Technologie und Ausbildung zusammenbringt. Im Mittelpunkt steht nicht die Suche nach Trends, sondern die reale Arbeitssituation kreativer Berufe. Im Fokus stehen konkrete Erfahrungen aus dem Alltag. Dazu gehören der Einsatz von KI in kreativen Prozessen, neue Formen der Zusammenarbeit und veränderte Arbeitsabläufe. Ziel ist es, besser zu verstehen, wo Kreative an Grenzen stossen und welche Anforderungen sich tatsächlich aus der Praxis ergeben. Diese Erkenntnisse sollen in die Weiterentwicklung von Werkzeugen und Angeboten einfliessen. Das Creative Collective ist Teil eines breiteren Engagements im Kreativbereich. Dazu zählen auch Ausbildungsangebote und Plattformen für den Arbeitsmarkt. Über Behance wurden im vergangenen Jahr kreative Jobs und Projekte im Wert von mehr als 80 Millionen US Dollar ausgeschrieben, für über 100’000 Freelancer, Festangestellte und Berufseinsteiger. Das zeigt, dass kreative Arbeit auch im technologischen Wandel wirtschaftlich relevant bleibt. (aso)