Der Bundesrat hat Martin Bürki zum neuen Präsidenten der Comcom ernannt. Der Telekom-Manager mit langjähriger Branchenerfahrung tritt sein Amt am 1. August an und folgt auf Christian Martin, der Ende März zurückgetreten ist.
Der Bundesrat hat Martin Bürki zum kommenden Präsidenten der Eidgenössischen Kommunikationskommission (Comcom) bestimmt. Der 57-Jährige, bisher Geschäftsführer von Ericsson Schweiz, übernimmt das Amt am 1. August 2025. Er tritt damit die Nachfolge von Christian Martin an, der die Kommission seit 2024 leitete und sein Mandat Ende März niederlegte. Bürki bringt über 17 Jahre Erfahrung in der Schweizer Telekombranche mit. Er hat an der Universität Bern Sportwissenschaft und Geschichte studiert und verfügt über einen Executive MBA der Berner Fachhochschule. Laut Bundesrat zeichnen ihn umfassende Führungsqualitäten, fundierte Marktkenntnisse und ein ausgeprägtes Verständnis für technologische Entwicklungen aus. Die Comcom agiert als unabhängige Regulierungs- und Konzessionsbehörde im Bereich Telekommunikation. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Vergabe von Grundversorgungs- und Funkkonzessionen. Aktuell bereitet die Kommission die Neuvergabe der Mobilfunkfrequenzen ab 2029 vor. (aso)