USA steigen bei Intel ein

Bild: Pexels/solo rossi

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Die US-Regierung steigt mit knapp 9,9 Prozent bei Intel ein und investiert 8,9 Milliarden Dollar, um die heimische Chipfertigung und Forschung zu stärken.

Die US-Regierung beteiligt sich mit knapp 9,9 Prozent am Chiphersteller Intel. Grundlage ist ein Aktienpaket im Wert von 8,9 Milliarden Dollar, das mit Mitteln aus dem Chips and Science Act sowie dem Secure Enclave Programm finanziert wird. Intel baut damit seine mehr als 100 Milliarden Dollar schweren US-Investitionen in Forschung und Fertigung weiter aus. CEO Lip-Bu Tan betonte, Intel sei das einzige Unternehmen, das führende Logikchips in den USA entwickle und produziere. Handelsminister Howard Lutnick erklärte, die Beteiligung solle amerikanische Dominanz bei Halbleitern und KI absichern. Das Paket umfasst 433 Millionen neue Aktien zu einem Preis von 20,47 Dollar. Es handelt sich um eine passive Beteiligung ohne Sitz im Verwaltungsrat. Zusätzlich erhält die Regierung eine Option auf weitere fünf Prozent, falls Intel seine Mehrheitskontrolle über das Foundry-Geschäft verlieren sollte. Intel plant, noch dieses Jahr in Arizona eine neue Chipfabrik mit modernster Fertigungstechnik in Betrieb zu nehmen. Seit 2019 investierte das Unternehmen über 100 Milliarden Dollar in US-Werke und mehr als 70 Milliarden in Forschung. (aso)

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