Sunrise plant Abbau von bis zu 190 Stellen

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Der Schweizer Telekomkonzern Sunrise will seine Organisation verschlanken. Geplant ist der Abbau von bis zu 190 Stellen, vor allem im Management.

Sunrise will seine Strukturen vereinfachen und plant den Abbau von bis zu 190 Stellen. Betroffen sind vor allem Führungs- und Verwaltungsfunktionen. Mitarbeitende in Shops und im direkten Kundendienst sollen weitgehend verschont bleiben, Lernende vollständig. Sunrise beschäftigt aktuell rund 2650 Mitarbeitende. Der geplante Abbau entspricht damit knapp sieben Prozent der Belegschaft. Als Gründe nennt das Unternehmen kürzere Entscheidungswege, weniger Hierarchiestufen und Effizienzsteigerungen, auch durch den Einsatz neuer Technologien. Das Konsultationsverfahren mit der Arbeitnehmervertretung und der Gewerkschaft Syndicom ist eröffnet. Nach dessen Abschluss will Sunrise im Februar und März 2026 über allfällige Kündigungen entscheiden. Ein Sozialplan berücksichtigt Alter und Dienstjahre. Vorgesehen sind unter anderem Newplacement-Angebote, Weiterbildungs- und Überbrückungsmassnahmen. Mitarbeitende ab 58 Jahren sollen befristet bis 62 weiterbeschäftigt werden, ab 62 sind Beiträge für eine vorzeitige Pensionierung vorgesehen. Bereits im Frühjahr 2024 hatte Sunrise 166 Stellen gestrichen. Entsprechend kritisch reagiert Syndicom und fordert, auf weitere Kündigungen zu verzichten und Alternativen zu prüfen. (lfa)

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