Genf soll 2027 zur internationalen Bühne für KI-Governance werden und Fabiola Gianotti übernimmt für den Bundesrat die Umsetzung.
Die Schweiz will beim internationalen KI-Dialog stärker mitreden. Der Bundesrat hat die strategische Ausrichtung und Projektorganisation für den Geneva AI Summit 2027 festgelegt. Der Anlass findet am 21. und 22. Juni 2027 in Genf statt. Unter dem Leitmotiv «Bridging Innovation and Trust» geht es nicht nur um neue KI-Anwendungen, sondern auch um Vertrauen, Verantwortung und gemeinsame Regeln. Zusammenkommen sollen Regierungen, internationale Organisationen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Als Delegierte des Bundesrates übernimmt Fabiola Gianotti eine zentrale Rolle. Die frühere Generaldirektorin des Cern soll die gesetzten Ziele umsetzen und den Anlass international verankern. Die Schweiz will damit ihre Stärken ausspielen: Wissenschaft, Diplomatie, internationale Organisationen und einen starken Innovationsstandort. Aus der Debatte sollen konkrete Partnerschaften, Initiativen und gemeinsame Handlungsansätze entstehen. Gianotti bringt dafür viel Erfahrung mit. Sie leitete das Cern von 2016 bis 2025 und führte damit eine der wichtigsten internationalen Wissenschaftsorganisationen. Zudem lebt sie seit mehr als zwanzig Jahren in Genf und ist mit dem Schweizer Forschungs- und Innovationsumfeld eng verbunden. (aso)