Der Softwarekonzern SAP verstärkt seine KI-Strategie mit zwei Zukäufen und setzt den Hebel gezielt bei Daten an.
Im Zentrum steht das Freiburger Unternehmen Prior Labs. SAP will dort in den kommenden Jahren mehr als eine Milliarde Euro investieren und ein Forschungsumfeld für KI-Modelle aufbauen, die speziell mit Tabellen, Zahlen und strukturierten Daten arbeiten. Mit der geplanten Übernahme von Dremio kommt die zweite Komponente hinzu. Die Plattform ermöglicht es, Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen und für Analysen sowie KI-Anwendungen nutzbar zu machen. Die beiden Schritte greifen ineinander: Modelle auf der einen Seite, Datenzugriff auf der anderen. Damit verschiebt SAP den Fokus von einzelnen KI-Funktionen hin zu Systemen, die direkt mit Geschäftsdaten arbeiten. Beide Transaktionen stehen noch unter regulatorischem Vorbehalt, aus Walldorf werden keine Kaufpreise genannt. (aso)