SAP mit überraschend gutem Auftaktquartal

Hauptsitz der Softwarefirma SAP in Walldorf, Baden-Württemberg
Bild: SAP

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Der deutsche Softwareriese SAP hat ein überraschend gutes Auftaktquartal hingelegt und blickt nun zuversichtlicher nach vorne. Die Cloud- und Softwareerlöse dürften 2021 währungsbereinigt bei 23,4 bis 23,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 23,23 Milliarden Euro) landen. Aufgrund der Vorläufigkeit dieser Veröffentlichung sind alle Zahlen für 2021 Näherungswerte.

Die SAP verbuchte ein deutliches Wachstum beim Cloud-Neugeschäft und hatte einen starken Start mit dem Angebot „RISE with SAP“, das Kunden hilft, ihre Transformation in der Cloud voranzutreiben. Bei den Softwarelizenzerlösen wurde währungsbereinigt ein starkes, zweistelliges Wachstum erzielt. Die SAP setzte sich mit ERP-Lösungen, Lösungen für die digitale Logistikkette und ihrem breiten Portfolio von Cloudlösungen mehrere Male deutlich gegenüber den Wettbewerbern durch. Obwohl die weltweiten Reisebeschränkungen das Concur-Geschäft weiterhin belasteten, verzeichneten die SAP-Clouderlöse im ersten Quartal ein robustes Wachstum von währungsbereinigt 13 %. Die Clouderlöse aus den SaaS/PaaS-Angeboten der SAP, die nicht zu Intelligent Spend gehören, wuchsen währungsbereinigt um 24 %. Die SAP geht davon aus, dass die starke
Entwicklung beim Cloud-Neugeschäft das Wachstum der Clouderlöse in Zukunft weiter beschleunigen wird.

Weniger Geschäftsreisen und virtuell ausgerichtete Veranstaltungen

Während der Corona-Krise betreut die SAP ihre Kunden mit einer Strategie, die einen integrierten virtuellen Vertrieb und Remote-Implementierungen ermöglicht, auch weiterhin wirkungsvoll. Die SAP übt bei der Einstellung neuer Mitarbeiter und bei den kurzfristig anpassbaren Ausgaben weiterhin Kostendisziplin aus und nutzt gleichzeitig Einsparmöglichkeiten wie beispielsweise weniger Geschäftsreisen, geringere Gebäudekosten und virtuelle Veranstaltungen. Das Vorjahr beinhaltete Kosten in Höhe von etwa 36 Millionen Euro im Zuge der Absage der jährlichen Präsenzveranstaltung "Sapphire Now" und anderer Kunden-Events, sowie Reisekosten aufgrund normalen Geschäftsreiseverhaltens. Zusammen mit der starken Umsatzentwicklung führten diese Faktoren zu einem wesentlich höheren Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) und einer wesentlich höheren operativen Marge, die beide deutlich über den Markterwartungen lagen. „Das erste Quartal 2021 war in vielerlei Hinsicht einzigartig. Wir hatten beim Auftragseingang für das Cloudgeschäft und die Softwarelizenzen das höchste Wachstum seit fünf Jahren und verzeichneten beim Betriebsergebnis (Non-IFRS) und bei der operativen Marge (Non-IFRS) den stärksten Anstieg seit zehn Jahren", so CFO Luka Mucic. „Mittelfristig wird die beschleunigte Umstellung der SAP auf das Cloudgeschäft das Umsatzwachstum beschleunigen und unserem Unternehmen deutlich mehr Widerstandsfähigkeit und Planungssicherheit verleihen.“ Das detailierte Ergebnis zum ersten Quartal wird SAP gemäss Mitteilung am 22. April bekannt geben.

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