Mobilezone hat den Verkauf seines Deutschlandgeschäfts an Freenet abgeschlossen. Nach dem Closing richtet sich der Fokus klar auf den Schweizer Markt und das weitere Wachstum im Inland.
Mobilezone hat den Verkauf seines Deutschlandgeschäfts an Freenet abgeschlossen. Nach der Zustimmung des Bundeskartellamts wechselte das Geschäft für 230 Millionen Euro den Besitzer. Der Fokus liegt nun klar auf dem Schweizer Markt. Laut Verwaltungsratsdelegiertem Markus Bernhard entwickelt sich das Geschäft hierzulande solide. Für 2025 rechnet Mobilezone mit einer EBIT-Marge von 12,5 bis 13,0 Prozent. Die bisherige Gruppen-EBIT-Guidance wurde im Zuge des Verkaufs aufgehoben. In der Schweiz erzielte Mobilezone 2024 einen Umsatz von 276 Millionen Franken und einen EBITDA von 37,6 Millionen Franken. Das Retail-Netz umfasst 125 Standorte. Wachstumstreiber bleiben wiederkehrende Erlöse aus B2B-Angeboten, das MVNO-Geschäft sowie das Second-Life-Segment mit Reparaturen und wiederaufbereiteten Geräten unter der Marke Jusit. Ab 2026 wird die Konzernleitung neu aufgestellt mit CEO Roger Wassmer, CFO Bernhard Mächler und COO Lars Keller. An den Mittelfristzielen hält Mobilezone fest: Bis 2028 soll ein EBITDA von rund 70 Millionen Franken erreicht werden, die Dividende von 0,90 Franken pro Aktie bleibt geplant. (aso)