KI verlässt die Pilotphase

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Bei der AI Tour in Zürich zeigte Microsoft vor mehr als 2’500 Teilnehmenden, wie KI den Sprung in den Unternehmensalltag schafft.

In der Messe Zürich wurde ein veränderter Fokus sichtbar, da Unternehmen KI nicht mehr nur testeten, sondern sie zunehmend in Abläufe und Entscheidungsprozesse integrierten. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich diese Entwicklung konkret umsetzen lässt. Microsoft Schweiz CEO Catrin Hinkel machte deutlich, KI entfalte ihre Wirkung nur dann, wenn sie durch klare Führung, verlässliche Daten und definierte Rahmenbedingungen gesteuert werde. Organisationen müssten festlegen, wo KI eingesetzt wird und wo menschliche Expertise weiterhin notwendig bleibt. Auch in den weiteren Beiträgen ging es um die Einbindung von KI in Geschäftsmodelle. Der Begriff Frontier Transformation beschreibt dabei die Integration in zentrale Prozesse und Strukturen. Praxisbeispiele aus der Schweiz zeigten entsprechende Ansätze. ABB integrierte KI in industrielle Systeme, Urbasolar analysierte Umweltdaten in Echtzeit und Vaudoise baute Plattformen für regulierte Umgebungen auf. Ein weiteres Thema war die Kontrolle über Daten und Infrastruktur. Digitale Souveränität spielte vor allem in regulierten Branchen eine zentrale Rolle. Die vorgestellten Beispiele zeigten, dass KI in vielen Unternehmen den Schritt aus der Erprobung in den operativen Einsatz schafft. (aso)

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