Sunrise streicht bis zu 175 Stellen

22. September 2015
Sunrise streicht bis zu 175 Stellen Foto: Sunrise

    Sunrise baut radikal um: Einheiten werden zusammengelegt, Jobs abgebaut. Als Teil dieser laufenden Massnahmen zur Effizienzsteigerung wird Sunrise die Belegschaft um bis zu 175 Personen reduzieren. Ein Sozialplan wurde zusammen mit Syndicom erarbeitet. 

    Der Schweizer Telekommunikationsmarkt entwickelt sich ständig weiter. Um sich erfolgreich am Markt behaupten zu können, hat Sunrise bereits im 1. Quartal 2015 eine Initiative gestartet, um Produkte und Prozesse zu straffen und zu vereinfachen. Sunrise passt die Organisationsstrukturen an, um den sich wandelnden Kundenbedürfnissen nach Effizienz, Einfachheit und Qualität gerecht zu werden.
     
    Zur Steigerung der bereichsübergreifenden Effizienz und um Doppelspurigkeiten zu vermeiden, wird Sunrise die Einheiten Privat- und Geschäftskunden zusammenlegen: Die neu gegründete kommerzielle Organisationseinheit wird alle Kundengruppen unter einer einzigen Führung betreuen. Ausserdem wird der Bereich Operations für Privat- und Geschäftskunden zu einer einzigen Kundenservice-Organisation zusammengelegt werden. Dies wird es ermöglichen, die Leistungen weiter zu verbessern und Synergien bei der Produkt- und Prozessentwicklung sowie Digitalisierung zu erreichen. Sunrise wird durch den Umbau der Organisationsstrukturen das Kundenerlebnis auf allen Ebenen weiter stärken und die für ein Wachstum notwendigen Innovationen weiter vorantreiben. Zu diesem Zweck wird Sunrise die jetzige Belegschaft von insgesamt 1890 Vollzeitstellen um bis zu 175 Personen (bis zu 165 FTE) reduzieren. Von der Neuorganisation nicht betroffen sind die Mitarbeitenden im Kundenservice und die Verkaufsberater in den Sunrise Shops. Sunrise hat während des Konsultationsverfahrens Gespräche mit der Personalvertretung und der Gewerkschaft syndicom geführt. Für die betroffenen Mitarbeitenden besteht ein fairer Sozialplan.

    Die Anpassungen werden bis zum Ende des 3. Quartals 2015 umgesetzt und verursachen bis Ende 2015 einmalige Kosten von CHF 21,0 Millionen (mit Auswirkungen auf das ausgewiesene EBITDA und den Cashflow), wobei es ab dem 4. Quartal dieses Jahres Einsparungen von CHF 5,5 Millionen pro Quartal gibt. Die Kosten der Umsetzung werden vollständig mit in der Bilanz ausgewiesenen Barmitteln gedeckt. Die Prognose für eine Dividende von mindestens CHF 135 Millionen (entspricht CHF 3 pro Aktie) für das Jahr 2015 bleibt bestehen. Das erwartete bereinigte EBITDA für das Jahr 2015 bleibt unverändert.
     

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