Sniv verhandelt einen neuen Branchen-Gesamtarbeitsvertrag

07. September 2015

    In Olten treffen sich heute unter der Leitung des Sniv – Schweizer Netzinfrastrukturverband führende Unternehmen aus der Netzinfrastrukturbranche zusammen mit den Sozialpartnern von syndicom und transfair zu ersten Verhandlungen über einen neuen Branchen-Gesamtarbeitsvertrag (GAV).

    Der im November 2014 gegründete Branchenverband Sniv setzt sich schweizweit für faire Arbeitsbedingungen und die Förderung der fachtechnischen, beruflichen und standespolitischen Interessen der Mitglieder in der Netzinfrastrukturbranche ein. Dabei identifizierte der SNiv-Präsident Hans-Peter Legler schnell das Manko eines allgemeinverbindlichen Gesamtarbeitsvertrages. Dieser ist notwendig, weil die Arbeit an der Schweizer Netzinfrastruktur langfristig attraktiv sein muss und die Branche motivierte, gut ausgebildete und engagierte Mitarbeitende braucht. Nur so ist sichergestellt, dass die für Gesellschaft, Wirtschaft, aber auch für die Versorgung und Sicherheit wichtigen Netzinfrastrukturen in der Schweiz qualitativ hochstehend gebaut, unterhalten und ersetzt werden können. "Wir müssen das Zepter in die Hand nehmen und für unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen fairen Vertrag ausarbeiten, der für die ganze Branche gültig ist", ist Hans-Peter Legler überzeugt.
     
    Verhandlungsrunden mit syndicom und transfair
    Anlässlich der ersten Verhandlungsrunde mit den zwei Sozialpartnern transfair und syndicom präsentieren die Arbeitgebervertreter vom Sniv einen Vorschlag für einen GAV und stellen diesen zur Diskussion. Ziel des Sniv ist es, den Stellenwert der Netzelektrikerinnen und Netzelektriker zu stärken und faire Arbeitsbedingungen für die ganze Branche zu schaffen und eine für alle Seiten tragbare Lösung zu erarbeiten. Davon profitieren die Mitarbeitenden der Branche langfristig, aber auch die Arbeitgeber erhalten die nötige Rechtssicherheit. Der Verband wird zusammen mit den Sozialpartnern zu einem späteren Zeitpunkt über die Fortschritte der Verhandlungen zum GAV informieren.

     

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