Swisscom-Aktionäre stimmen allen VR-Anträgen zu

06. April 2020
Aufgrund der vom Bundesrat verordneten Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus gaben die Aktionäre ihre Stimmen ausschliesslich über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter ab. Aufgrund der vom Bundesrat verordneten Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus gaben die Aktionäre ihre Stimmen ausschliesslich über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter ab. Bild: Swisscom

    An der heutigen Generalversammlung der Swisscom haben die Aktionäre alle Anträge des Verwaltungsrates genehmigt. Die Versammlung erteilte den Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2019 Entlastung.

    «Ausserordentliche Umstände erfordern ausserordentliche Massnahmen», stellte Hansueli Loosli, Präsident des Verwaltungsrates, eingangs der diesjährigen Generalversammlung der Swisscom AG fest. Aufgrund der vom Bundesrat verhängten ausserordentlichen Lage zum Schutz der Bevölkerung vor Corona hat diese zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens ohne Aktionärinnen und Aktionäre vor Ort stattgefunden. Persönlich anwesend waren nebst dem Präsidenten des Verwaltungsrates, dem CEO und dem Sekretär des Verwaltungsrates einzig der unabhängige Stimmrechtsvertreter und ein Vertreter der Revisionsstelle. Die Aktionärinnen und Aktionäre erteilten dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter im Vorfeld die Vollmacht mit ihren Stimmweisungen. Vertreten waren 39'296'129 oder 87,39 Prozent der stimmberechtigten Aktien. Die Zahl aller registrierter Swisscom Aktionäre lag Ende März 2020 bei rund 73 000.

    Inhaltlich wurde die Generalversammlung auf den statutarisch vorgeschriebenen Teil reduziert, ein Rahmenprogramm gab es nicht. Damit sich die Aktionärinnen und Aktionäre trotzdem aus erster Hand informieren konnten, wurde die Generalversammlung live im Internet übertragen. «Corona sorgt dafür, dass hunderttausende Schweizerinnen und Schweizer nicht mehr jeden Morgen pendeln, sondern daheim arbeiten müssen», ergänzte Hansueli Loosli. «Aber auch Schülerinnen und Schüler beanspruchen das Internet zuhause viel stärker als bisher. Jetzt bewährt sich, dass Swisscom die Digitalisierung der Schweiz seit Jahren vorantreibt und die Infrastruktur laufend ausbaut. Denn genau diese Infrastruktur stemmt jetzt die zusätzliche Last.»

    Geschäftsjahr 2019: Swisscom behauptet sich in anspruchsvollem Umfeld
    Hansueli Loosli ist mit dem Geschäftsjahr 2019 zufrieden: «Unser Markt präsentiert sich unverändert. Die grössten Herausforderungen bleiben die Marksättigung, der intensive Wettbewerb und der hohe Preisdruck. Trotzdem können wir für das Geschäftsjahr 2019 ein solides Ergebnis ausweisen: der Konzernumsatz ist leicht rückläufig, der Gewinn fiel aufgrund von Einmaleffekten jedoch höher aus. Erfolgreich waren wir mit unseren Produkten. Das Kombi-Angebot inOne wächst weiter. Leicht wachsen konnten wir auch bei TV. Und dies in einem gesättigten Markt. Auch unsere Tochtergesellschaft Fastweb in Italien wächst bei Privat- und Geschäftskunden.»

    Alle Anträge des Verwaltungsrates genehmigt
    Die Aktionäre genehmigten den Lagebericht, die Konzernrechnung sowie die Jahresrechnung 2019. Dazu folgten sie dem Antrag des Verwaltungsrates, die ordentliche Dividende wie im Vorjahr auf CHF 22 brutto pro Aktie festzulegen. Am 14. April 2020 wird den Aktionären nach Abzug der eidg. Verrechnungssteuer von 35 Prozent eine Nettodividende von CHF 14.30 pro Aktie ausbezahlt.

    Die Versammlung erteilte den Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2019 Entlastung. In einer Konsultativabstimmung nahm die Versammlung den Vergütungsbericht zustimmend zur Kenntnis. Zudem lief an der Generalversammlung die einjährige Amtsdauer sämtlicher Mitglieder des Verwaltungsrates ab. Alle Mitglieder des Verwaltungsrates, der Präsident sowie die Mitglieder des Vergütungsausschusses wurden für ein Jahr wiedergewählt. Weiter hat die Generalversammlung die Gesamtvergütungen von Verwaltungsrat und Konzernleitung für 2021 genehmigt sowie den unabhängigen Stimmrechtsvertreter und die Revisionsstelle für ein Jahr wiedergewählt.

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