Citrix Synergy 2019: Wie arbeiten wir in 20 Jahren?

Citrix-Chef David J. Henshall bei seiner Eröffnungsrede der Synergy 2019 in Atlanta. Citrix-Chef David J. Henshall bei seiner Eröffnungsrede der Synergy 2019 in Atlanta. Bild: Citrix

    Citrix präsentiert auf der hauseigenen Messe "Synergy" in Atlanta, wie Unternehmen mobil, geräteübergreifend und sicher arbeiten.

    Die Zukunft der Arbeit wird digital und viele neue Technologien betreffen unsere Arbeitswelt direkt oder indirekt. Einige davon und ihre Auswirkungen hat Citrix auf seiner Hausmesse "Synergy" in Atlanta vorgestellt. Oliver Ebel, Area Vice President für Deutschland, Österreich und die Schweiz bei Citrix, erläutert, wie sich Arbeitnehmer, Unternehmen und Gesellschaft auf eine sich verändernde Arbeitswelt vorbereiten können. Arbeit verändert sich schon immer. Neue Berufe entstehen, andere verschwinden dafür wieder. Neue Technologien schaffen völlig veränderte Prozesse. Telefon und Faxgerät sorgten für eine viel schnellere Informationsübermittlung. Computer verdrängten Schreibmaschinen aus den Büros und schliesslich ersetzte die E-Mail das einst fortschrittliche Fax. Doch all diese Veränderungen in der Arbeitswelt von früher hatten eines gemeinsam: Es handelte sich um einen kontinuierlichen Prozess, in dem eine Technologie von einer anderen abgelöst wurde. Das war mit vergleichsweise langen Übergangszeiten verbunden und Unternehmen und Mitarbeiter konnten sich nach und nach anpassen. In der heutigen, digitalen Welt, die eine schiere Flut an Innovationen produziert und vor demographischen Herausforderungen steht, sieht das ganz anders aus.

    Gefahr oder Chance?
    Automatisierung, Digitalisierung und vor allem künstliche Intelligenz – diese Begriffe werden oft negativ konnotiert, wenn es um den Arbeitsmarkt geht. Nicht wenige Arbeiter und Angestellte fürchten durch die rasante Technologisierung der Wirtschaft um ihre Jobs. Die Einschätzungen gehen hier weit auseinander. Sehr negativen Prognosen stehen solchen gegenüber, die davon ausgehen, dass künstliche Intelligenz mehr Jobs schaffen wird, als sie obsolet macht. Dabei ist nämlich zu bedenken, dass künstliche Intelligenz (zumindest noch) nicht mit menschlicher gleichzusetzen ist. Vielmehr handelt es sich dabei um spezifische Anwendungen in einem sehr eng eingegrenzten Rahmen, der von Menschen gesetzt werden muss. Ausserdem wird es weiterhin einen großen Bedarf an Skills geben, die sich nicht automatisieren lassen. Kreative, soziale und emotionale Intelligenz können Maschinen nicht entwickeln. Dafür sind sie im analytischen Bereich meist heute schon überlegen. Gelingt es, das Beste aus zwei Welten zu kombinieren und Mitarbeiter mit KI-getriebenen Tools auszustatten und so von lästigen Routine-Aufgaben zu befreien, lässt sich die Produktivität auf ein neues Niveau heben.

    Die Employee Experience macht den Unterschied
    Denn auch die Ansprüche der Arbeitnehmer an den Arbeitsplatz steigen. Neben harten Faktoren, wie dem Gehalt, spielt die tägliche Erfahrung am Arbeitsplatz eine grössere Rolle, sei es im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten oder Geräten und Software. Das lässt sich mit dem Begriff Employee Experience (EX) zusammenfassen. Mitarbeiter erwarten, dass die Bedienung von Apps am Arbeitsplatz genauso intuitiv ist, wie sie es aus dem privaten Umfeld kennen. Doch noch ist vieles unnötig kompliziert: 11 verschiedene Apps müssen Arbeitnehmer heute im Durchschnitt nutzen, um ihre Arbeit zu erledigen. Dabei verlieren sie natürlich einiges an Zeit. Unternehmen können die EX verbessern, indem sie die Arbeit nicht nur organisieren, sondern intelligenter gestalten.

    Smart & sicher
    Hier setzt Citrix an und integriert Mechanismen, die auf maschinellem Lernen basieren, in seinen Workspace. So lassen sich Workflows deutlich vereinfachen. Der Citrix Workspace nutzt über 100 Mikroanwendungen, die für gängige Softwaredienste vorkonfiguriert sind, und bietet so automatisch priorisierte und relevante Aufgaben zur Auswahl. Mitarbeiter können damit ihre Arbeit effizienter erledigen. Anstatt ihren Posteingang zu durchsuchen, Kalender zu überprüfen oder sechs Klicks tief in eine Unternehmensanwendung zu gehen, um Aufgaben zu erledigen, können Mitarbeiter auf priorisierte Aktionen und relevante Erkenntnisse in einer einheitlichen Oberfläche auf ihrem Telefon, Tablet oder PC zugreifen.

    Für Unternehmen ist es zudem natürlich wichtig, den digitalen Arbeitsplatz nicht nur bequem, sondern auch sicher und performant zu gestalten. Dazu lohnt es sich, auf Single-Sign-On für alle Anwendungen und Inhalte, die Mitarbeiter nutzen, zu setzen. Citrix Workspace bietet dies beispielsweise in einer einzigen, einheitlichen Umgebung mit Out-of-the-box-Integrationen von mehr als 150 Business-Anwendungen wie Salesforce, Workday, SAP Ariba und SAP Concur, Servicenow, Microsoft Outlook und G Suite. Zudem ist die Integration der am weitesten verbreiteten Anbietern von Identitäts- und Zugriffsverwaltung, wie Okta, Ping, Radius und GoogleID, geplant. In Bezug auf die Sicherheit plant Citrix darüber hinaus, Anwendungen im Citrix Workspace sicherer bereitzustellen als sie nativ zu betreiben wären. Vorrausschauende Analysen durch die Citrix Analytics Machine Learning (ML) Engine unterstützen Unternehmen dabei, tiefgehende, zukunftsgerichtete Analysen durchzuführen und sowohl Sicherheits- als auch Performance-Probleme aufzudecken.

    Fazit
    Technologie soll unsere Arbeit vereinfachen und nicht verkomplizieren. Vor dem Hintergrund rasanter technologischer Entwicklungen, einer Explosion von verfügbaren Daten sowie weiter steigenden Sicherheitsanforderungen bedarf es einer durchdachten Strategie und fortschrittlicher Software-Lösungen, um den Arbeitsplatz der Zukunft zu gestalten. Nur so können sich Unternehmen auf eine digitale, sich schnell verändernde Zukunft vorbereiten.

     

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