Orange-Nachfolger «Salt»: Gesalzene Preise für neue Abos

24. April 2015

    Aus Orange wird Salt: Mit seiner Umbenennung lanciert die Nummer drei auf dem Schweizer Mobilfunkmarkt eine neue Abo-Familie mit dem Namen «Pass», zusätzlich zu den bekannten «Me»-Abos. Der Internet-Vergleichsdienst comparis.ch hat die neuen Angebote mit denen der Konkurrenz verglichen.

    Bereits vor drei Jahren verkaufte die französische Orange-Gruppe ihren Schweizer Ableger - jetzt wurde der drittgrösste Mobilfunkanbieter umgetauft. Unter der neuen Marke «Salt» werden neben den bestehenden künftig auch neue Abos verkauft. Diese «Pass»Abos sind allesamt Flatrates. Ralf Beyeler, Telecom-Experte von comparis.ch, sagt: «Gewöhnungsbedürftig und unüblich ist, dass Kunden beim Kauf eines ´Pass´-Abos gleich die Grundgebühr für ein komplettes Jahr auf den Tisch legen müssen.» So zahlen sie für das «Swiss Pass»-Abo ohne Gerät 999 Franken im Jahr und mit Gerät 1499 Franken.   

    Das bisherige «Me»-Abo wird weiterhin angeboten, ohne preisliche Änderungen. Unverändert bleiben auch die Tarife des Prepaid-Angebotes. «Ich kann nicht erkennen, für wen die neuen Pass-Abos attraktiv sein sollen. Für die allermeisten Kunden sind die bestehenden Angebote interessanter», sagt Beyeler. Bei drei Nutzerprofilen von comparis.ch ist das «Pass»-Abo in keinem Fall günstiger.  Neue Abofamilie: Wesentlich teurer als die Konkurrenz comparis.ch hat verglichen, wie Salt im Vergleich zu den grossen Mitbewerbern abschneidet. Das Ergebnis fasst Telecom-Experte Beyeler wie folgt zusammen: «Das jeweils günstigste Abo von Salt und Sunrise ist praktisch gleich teuer. Gross ist allerdings der Preisunterschied zu den Angeboten von M-Budget, Aldi und UPC Cablecom.»  

    www.comparis.ch

     

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