FFHS: Rekordzuwachs und Strategie E-Hochschule

FFHS: Rekordzuwachs und Strategie E-Hochschule

    In ihrem Jahresergebnis 2015 kann die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) einen Rekordanstieg an Studierenden ausweisen. Zudem arbeitet die FFHS als Teil ihres Strategieprozesses an der Umsetzung der „E-Hochschule“. 

    An ihrer Jahresversammlung in Brig präsentierte die FFHS ein deutliches Wachstum der Studierendenzahl. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Anzahl Bachelor- und Masterstudierenden um 17 Prozent auf 1'250 (ohne Weiterbildungen). Gesamthaft zählte die FFHS in den Aus- und Weiterbildungen im vergangenen Jahr 1'709 Studierende. Die Jahresrechnung schliesst mit einem positiven Ergebnis von CHF 630'591 ab, was 3.3 Prozent des erzielten Kostenvolumens von rund CHF 19.2. Mio. entspricht.

    Duales Studienmodell erfolgreich lanciert
    Im Herbstsemester 2015 startete das schweizweit einmalige Praxisintegrierte Bachelor-Studium (PiBS) an der FFHS. Dieses neuartige Modell bietet gymnasialen Maturanden einen direkten Einstieg ins Berufsleben, ohne dabei auf einen Hochschulabschluss verzichten zu müssen. Während der vierjährigen Ausbildung zum Bachelor of Science sind die Studierenden an zwei bis drei Tagen pro Woche im Unternehmen tätig. Die FFHS konnte dabei zahlreiche renommierte Unternehmen wie Swisscom, Post / PostFinance, Schindler oder das Inselspital Bern als Praxispartner gewinnen. Trotz kurzer Vorlaufzeit wurden im ersten Jahrgang bereits zwei Drittel der angebotenen 27 Ausbildungsplätze besetzt. Ebenfalls erfolgreich ist die erste Durchführung des neuen Bachelor Ernährung und Diätetik mit 50 Studierenden gestartet.

    Strategie „E-Hochschule“
    Den neuen Herausforderungen durch die fortschreitende Digitalisierung ist sich die FFHS bewusst und hat bereits 2011 die „E-Hochschule“ in ihr strategisches Leitbild integriert. Die FFHS hat das Jahr 2015 genutzt, um ihre strategische Ausrichtung zu überprüfen, neu zu beurteilen und anzupassen. Als Ergebnis wurden zahlreiche Strategieprojekte auf den drei Ebenen E-Learning, E-Campus und E-Research lanciert, um in den kommenden Jahren dem steigenden Bedürfnis nach orts- und zeitunabhängiger Bildung gerecht zu werden. Durch die Angliederung der FFHS als Teilschule an die Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI) sind diese Projekte in die Strategie der Gesamtschule eingebunden.

    Marktstudie zu digitalem Lernen
    Die Strategie „E-Hochschule“ fusst auf der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft und dem Wunsch nach flexiblen Studienmöglichkeiten. Dieses Bedürfnis belegt auch eine repräsentative Marktstudie im Auftrag der FFHS zu den Themen berufsbegleitendes Studium, Berufstätigkeit und E-Learning. Die durch das Marktforschungsinstitut GfK durchgeführte Studie mit 502 Personen aus der Deutschschweiz zeigt, dass die Nachfrage unter den Schweizer Berufstätigen nach flexiblen Studienmodellen, welche E-Learning integrieren, sehr gross ist. Mehr als 80 Prozent der Befragten können sich vorstellen, neben Beruf (und Familie) ein Studium beziehungsweise eine Weiterbildung zu absolvieren. Drei von vier Personen finden digitale Lernformen attraktiv oder sehr attraktiv. Als Hauptgründe für die positive Bewertung nennen die Befragten die flexible Zeiteinteilung, Ortsunabhängigkeit und Flexibilität.

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