SAP steigert Gewinn und Umsatz

11. April 2016

    Europas grösster Softwarekonzern SAP profitiert vom Geschäft mit der Cloud: Dank der Aktivitäten mit der Datenwolke stieg der Umsatz zum Jahresstart. Weniger gut läuft das Stammgeschäft mit Softwarelizenzen. 

    Die SAP verzeichnete ein starkes Wachstum in ihrem Cloud-Geschäft und übertraf dabei ihre mittelfristige Ambition. Im ersten Quartal stiegen die Cloud-Subskriptions- und ­Supporterlöse (Non-IFRS) um 33 % im Vergleich zum Vorjahr (währungsbereinigt 33 %) auf 0,68 Mrd. €. Die New Cloud Bookings[1] zeigten im ersten Quartal mit 22 % (währungsbereinigt 25 %) ein solides Wachstum und erreichten 0,14 Mrd. €. Das schnell wachsende Cloud-Geschäft und das solide Wachstum bei den Supporterlösen führten dazu, dass der Anteil der besser planbaren Umsätze am Gesamtumsatz ein Rekordniveau erreichte. Die Summe der Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und ­Support sowie aus dem Softwaresupport erreichte im ersten Quartal 2016 einen Anteil von 69 % am Gesamtumsatz.

    Das Unternehmen verzeichnete eine solide Entwicklung bei den Softwareerlösen in den Regionen EMEA und APJ. Die anhaltende politische und makroökonomische Unsicherheit in Lateinamerika, vor allem in Brasilien, belastete die Entwicklung im ersten Quartal. Nordamerika begann das Jahr – nach einem sehr starken vierten Quartal 2015 – schwächer als erwartet. Die SAP hat weiterhin in allen Regionen eine starke Pipeline. Die grosse Nachfrage nach SAP S/4HANA setzte sich auch im ersten Quartal fort, da Kunden immer mehr von der Vereinfachung und der Möglichkeit, Geschäftsprozesse in Echtzeit auszuführen, profitieren möchten. Die SAP konnte im Quartal über 500 S/4HANA-Kunden gewinnen, von denen rund 30 % Neukunden sind. Der Innovationszyklus von SAP S/4HANA trägt wesentlich zur globalen Pipeline der SAP bei. Das Betriebsergebnis (IFRS) stieg um 28 % auf 0,81 Mrd. €. Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) erhöhte sich um 5 % auf 1,1 Mrd. €. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse entspricht dies einem Anstieg um 4 %. Das Ergebnis je Aktie (IFRS) stieg um 37 % auf 0,48 €. Das Ergebnis je Aktie (Non-IFRS) wuchs um 9 % auf 0,64 €.

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