Huawei fährt 2015 Rekordergebnis ein

Guo Ping, einer der Huawei-CEO, präsentiert die Jahresbilanz. Guo Ping, einer der Huawei-CEO, präsentiert die Jahresbilanz. Huawei

    Der chinesische Telekommunikationsriese Huawei hat seinen Gewinn im vergangenen Jahr kräftig gesteigert. Unter anderem dank einer starken Nachfrage nach Smartphones legte der Nettogewinn 2015 laut Mitteilung um 33 Prozent auf 36,9 Milliarden Yuan (5,02 Milliarden Euro) zu. 

    Der Konzernumsatz stieg demnach im Vorjahresvergleich um 37 Prozent auf 395 Milliarden Yuan (53,73 Milliarden Euro). Das Geschäft mit Verbrauchergeräten machte mit einem Zuwachs von 73 Prozent den grössten Sprung. Im vergangenen Jahr gelang es Huawei als erstem chinesischen Unternehmen, mehr als 100 Millionen Smartphones zu verkaufen, womit der Konzern seine Position als weltweit drittgrösster Anbieter der Geräte hinter Apple und Samsung festigte.

    Seit mehr als 20 Jahren konzentriert Huawei sich auf ICT-Infrastruktur und investiert kontinuierlich in Forschung & Entwicklung (F&E). Alleine 2015 investierte Huawei 15 Prozent seines Jahresumsatzes. Das Unternehmen strebt an, seinen Umsatz bis 2018 jährlich um rund 10 Prozent zu steigern. Der chinesische Konzern ist in mehr als 170 Ländern und Regionen aktiv und macht mehr als zwei Drittel seines Geschäfts ausserhalb Chinas.

    Sabrina Meng, CFO von Huawei, stellte fest: „Wir haben das Jahr 2015 in einer starken finanziellen Position abgeschlossen, mit stabilem Cashflow aus den Geschäftsaktivitäten, einer gestiegenen Verfügbarkeit liquider Mittel und effektiver Risikokontrolle. 2016 werden wir uns weiterhin auf unsere PIPE-Strategie konzentrieren und bei allem, was wir tun, einen Fokus auf unsere Kunden legen. Wir werden Programme zur Management-Umgestaltung vorantreiben, um uns besser auf die Zukunft vorzubereiten, und die Effizienz unserer Tätigkeiten weiter verbessern, um nachhaltiges Wachstum zu gewährleisten.

     

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