HP steigert den Quartalsumsatz um 12,5 Prozent auf 15,7 Milliarden Dollar. Gleichzeitig gehen die PC-Stückzahlen deutlich zurück.
Im dritten Quartal 2026 legte HP beim Umsatz kräftig zu. Personal Systems war dabei der wichtigste Treiber: Der Bereich kam auf 11,8 Milliarden Dollar und damit auf 18 Prozent mehr als im Vorjahr.Bei den Stückzahlen sieht es allerdings anders aus. Insgesamt lieferte HP 16 Prozent weniger PCs aus, bei Consumer-Geräten betrug das Minus 19 Prozent. Die operative Marge im PC-Geschäft lag bei 4,6 Prozent. Die Druckersparte setzte 3,9 Milliarden Dollar um, zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Die operative Marge blieb mit 18,1 Prozent deutlich höher als bei Personal Systems. Beim bereinigten Gewinn je Aktie erreichte HP 0,83 Dollar. Darin enthalten ist ein positiver Zolleffekt von 0,11 Dollar. HP-Finanzchefin Karen Parkhill verweist auf den Rekordumsatz und einen Gewinn je Aktie über dem oberen Ende der Prognose. Trotz des schwierigen Kostenumfelds wolle HP den Margendruck weiter abfedern und zugleich in langfristiges Wachstum investieren. Für das Gesamtjahr hebt HP die Prognose an. Erwartet werden nun 3,19 bis 3,29 Dollar bereinigter Gewinn je Aktie sowie ein freier Cashflow zwischen 3,0 und 3,2 Milliarden Dollar. (aso)