Die Schweizer Digitalwirtschaft hat im Zürcher Hallenstadion ihre besten Projekte und Persönlichkeiten geehrt. Über 800 Gäste verfolgten den Digital Economy Award 2025, darunter Bundesrat Albert Rösti und Bundeskanzler Viktor Rossi.
Vor Vertretern aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Forschung wurden jene Projekte, Organisationen und Personen geehrt, die 2025 besonders sichtbar zur digitalen Kompetenz der Schweiz beigetragen haben. Die Anwesenheit von Bundesrat Albert Rösti und Bundeskanzler Viktor Rossi zeigte die politische Bedeutung. Rösti betonte in seiner Rede die Rolle digitaler Innovation für die Wettbewerbsfähigkeit und warb für Offenheit gegenüber KI sowie klare Regeln für Vertrauen und Smart Governance. KI prägte viele der ausgezeichneten Projekte. ISS nutzt gemeinsam mit Akenza KI für präzisere und effizientere Gebäudebewirtschaftung. Der Kanton Zürich setzt mit seiner KI-Sandbox ein international beachtetes Zeichen für verantwortungsvolle KI-Entwicklung. mimic robotics verbindet KI mit modularen Robotikstationen, um schneller einsatzbereit zu sein, Sicherheit zu erhöhen und den Fachkräftemangel abzufedern. In der Kategorie NextGen Hero überzeugten Nathalie Kern von der Ostschweizer Fachhochschule mit ihrem Ansatz zur Harmonisierung digitaler Lösungen im öffentlichen Sektor sowie Simon Weigold von der Uni Luzern mit seinem Engagement für den breiten Zugang zu juristischem Wissen. Die Bühler AG erhielt den ICT Education & Training Award für ihren Mix aus digitalen Lernformen und industrieller Praxis. Der gemeinsam mit Inside IT vergebene Award The Pascal ging an Alina Matyukhina, CSO für Cybersicherheit bei Siemens Smart Infrastructure. Für einen lebendigen Abend sorgten abwechslungsreiche Präsentationen, moderiert von Monika Schärer und Stephan Lendi. Comedian Timo Wopp und Beatboxer Arthur Henry setzten zusätzliche Akzente zwischen Fachinhalt und Unterhaltung. (pdm)