WD wächst mit der Nachfrage nach Speicher für Cloud, KI und Datacenter. Das vierte Quartal fällt deutlich stärker aus.
Der Speicherhersteller Western Digital hat das Geschäftsjahr 2026 mit einem kräftigen Schlussquartal beendet. Der Umsatz stieg um 44 Prozent auf 3,75 Milliarden US-Dollar. Auch die Margen legten deutlich zu, der freie Cashflow erreichte 1,28 Milliarden Dollar. Beim Ergebnis zeigte sich WD ebenfalls stark. Der verwässerte Gewinn je Aktie lag nach GAAP bei 8,21 Dollar, non-GAAP bei 3,56 Dollar. CEO Irving Tan verweist auf die steigende Nachfrage nach Speicher, weil weltweit immer mehr Daten entstehen und verarbeitet werden. Für das gesamte Geschäftsjahr weist WD einen Umsatz von 12,92 Milliarden Dollar aus. Das entspricht einem Plus von 36 Prozent. Die operative Marge verbesserte sich deutlich, der non-GAAP-Gewinn je Aktie stieg auf 10,22 Dollar. Auch der Ausblick bleibt robust. Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 erwartet WD rund 4,1 Milliarden Dollar Umsatz. Gegenüber dem Vorjahr entspräche das einem Wachstum von 42 bis 49 Prozent. Der Rückenwind kommt aus denselben Märkten, die derzeit auch Server- und Rechenzentrumsanbieter treiben: Hyperscaler, Cloud-Plattformen, KI-Anwendungen und datenintensive Workloads brauchen mehr Speicher. WD positioniert sich genau dort als Infrastrukturzulieferer für die datengetriebene Wirtschaft. (aso)